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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MAEL MORDHA

MAEL MORDHA

CLUAIN TARBH (47:04 min.)

KARMAGEDDON / SOULFOOD
Von der irischen Insel stammt dieses Outfit, welches mit seinem, auf dem offiziellen Debütwerk „Cluain Tarbh“ veröffentlichten, Gaelic Doom die Herzen aller der epischen Musik verpflichteten Fans im Sturm erobern sollte. Die acht aus keltisch-folkigen Melodien, Doom, Pagan und Heavy Metal bestehenden Tracks sind wahrhaft begeisternd. Das Intro, „An Tus“, beginnt mit auf alten Instrumenten gespielten keltischen Melodien, bevor „Winds Of One Thousand Winters“, doom-mäßig beginnend, einen ersten Wechsel zwischen genialen Keyboardpassagen, coolen Gitarrenläufen, kraftvollem Drumming, schleppendem Leadgesang und mehrstimmigen Chören bietet. Die besten Momente von Solitude Aeturnus und Candlemass schimmern durch, nur angereichert um folkige Bestandteile. „The Serpent & The Black Lake“ wartet dann mit tollen Klavierpassagen sowie tief melancholischer Instrumentierung und ebensolchem Gesang auf. Das Titellied ist trotz der Flöte wesentlich aggressiver, ja, fast thrashig zu nennen, wird aber immer wieder durch schöne Flötentöne aufgelockert. „I Am The Wenches Bane“ ist klassisch inspirieret, fast schon schmerzhaft melancholisch und wird durch die düsteren, im Todeskampf liegenden Vocals noch verstärkt, während schöne Läufe von Gitarre und Keys diese begleiten. „Men All Hate To Love“ wird durch einzelne liebliche Klaviertöne eingeleitet, erst später kommt das tiefe Beben und Wummern von Gitarre und Bass hinzu, das Ganze steigert sich, um sich in einem immer schneller werdenden Duell von Gitarre und Klavier zu vereinigen. Gar vereinzelte Death Grunts tauchen auf. Der Track klingt mit Gitarrengriffen und Flötentönen scheinbar aus, nimmt dann aber langsam wieder Fahrt auf, um mit sparsamer Instrumentierung und düsterem, traurigen Gesang auszuklingen. Der nächste Song, „Pauper Of Souls“ ist schon fast eine Thrash-Attacke. Auch dies ein Klasse-Song mit tollen Keys. „Realms Of Insanity“ beschließt den Reigen mit Klavier und genialem Gesang, der erneut ein Gänsehaut-Feeling a la Solitude Aeturnus verabreicht, wenngleich der Song auch einige fette Riffs beinhaltet. Dieses Album ist an Dramatik und Atmosphäre kaum zu überbieten. Und das beste ist, Mael Mordha haben einen Deal beim deutschen Grau Label unterschrieben und der neue Longplayer, „Gaelltach Mael Mordha“ betitelt, dürfte voraussichtlich noch in 2006 erscheinen. http://www.mael-mordha.com
9,5/10 - SBr


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