Obliveon - Metal und Gothic Webzine
 :: Suchen 

 :: Obliveon.de
· Home
· MySpace
· Links

  Info...
· FAQ
· Kontakt
· Impressum
 

 :: Magazin
· GESAMT
· News
· Interviews
· Konzert/Festivals
· Specials
· Foto Galerie

 :: Reviews
· GESAMT
· CD Reviews
· CD Import
· Eigenpressungen
· White Metal
· DVD/Video
· Bücher/Magazine

ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: RA’S DAWN

RA’S DAWN

SCALES OF JUDGEMENT (42:50 min.)

METAL HEAVEN / POINT
Ra’s Dawn waren in der Vergangenheit insbesondere durch aggressive Selbstvermarktung auf den Anzeigenseiten des RockHard in Erscheinung getreten. Hat anscheinend etwas gebracht, denn jetzt liegt in Form von „Scales Of Judgement“ ihr Debütalbum vor. Aber um Ra’s Dawn nicht Unrecht zu tun: dies liegt durchaus auch an den musikalischen Qualitäten der aus dem schönen Koblenz stammenden Band, hat man sich seine Meriten seit der Gründung im Jahre 2001 doch durch zwei Demos und Gigs im Vorprogramm von u. a. Threshold und Dead Soul Tribe erspielt. Auf den ersten Blick fällt das augenscheinlich große Altersgefälle im sechsköpfigen Bandgefüge auf. Jedoch schlägt sich dieses nicht im Sound von Ra’s Dawn nieder, der unerschütterlich im traditionellen Power-Hartstahl der 80er Jahre verwurzelt ist, diesen zudem mit progressiven Einsprengseln anreichert. So schreckt man etwa in „Flame Of War“ auch nicht vor Folk-Einflüssen zurück und insbesondere die durch den Bandnamen angedeuteten morgenländischen Elemente („Exodus“) verleihen Ra’s Dawn eine dezent eigene Duftnote. Ansonsten dominieren wahlweise Steve Kachinsky-Riffs oder teutonisch gefärbte Power-Attacken („In Oceans Of Lies“ etwa erinnert etwas an Brainstorm) sowie streckenweise etwas zu sehr im Vordergrund stehende („Flame Of War“!) Keyboard-Teppiche und -Leads. Leider holpern die Arrangements und Breaks streckenweise genau wie mein Satzbau noch etwas Feldweg-lastig vor sich hin (insbesondere in der ansonsten lecker riffenden Poe-Verneigung „The Masque Of The Red Death“), und für meinen Geschmack hätten hie und da ein paar Brickets gerade beim Gitarren- und Drumsound draufgelegt werden dürfen. Letzteres Manko ist aber auch dem sicher nicht eben üppigen Aufnahmebudget zuzuschreiben, aus dem auch Tommy Newton nicht mehr herauszuholen vermochte. Hervorzuheben ist demgegenüber das schöne Cover-Artwork von Mattias Norén. Insgesamt jedoch kommt „Scales...“ selbst mit einem lauen Rückenwind aus alter Heimatverbundenheit nicht über 6,5 Punkte hinaus. Fans der genannten Bands sollten bei Gelegenheit aber ruhig mal im Plattenladen ihres Vertrauens nachfragen. Hoffentlich darf ich mich jetzt trotzdem noch in meinen Koblenzer Lieblingskneipen sehen lassen... http://www.ras-dawn.com
6,5/10 - PM


[ Zurück zum Index: 'R' ]
 

[ Unsere Webseite weiterempfehlen ] [ Impressum ] [ Seitenanfang ]

© Oblivion 1998-2002 Alle Rechte vorbehalten

Haftungsausschluss/Disclaimer

technisches Konzept, Programmierung & Webdesign by M. Koschinski / C. Fessler