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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MERCENARY

MERCENARY

THE HOURS THAT REMAIN (62:19 min.)

CENTURY MEDIA / SPV
Mit ihrem gutklassigen „11 Dreams“-Album und unzähligen im Anschluss absolvierten Konzerten (u.a. diverse Festival-Slots und eine Support-Reise mit Nevermore, zu denen man musikalisch durchaus gut passte) haben Mercenary ihren Szene-Status merklich ausgebaut. Die Dänen konnten gar den Weggang ihres langjährigen Weggefährten Kral, der immerhin auch für weite Teile des Songwriting zuständig war, auffangen und legen nun mit „The Hours That Remain“ einen 10-Tracker vor, der seinem Vorgänger zumindest ebenbürtig ist und das Sextett bei entsprechendem Touring erneut nach vorn’ bringen dürfte. Musikalisch setzt man weiterhin auf einen ausgewogenen Mix aus Power Metal (mit tiefer gelegten Riffs), etwas Prog (Sologitarrist Martin Buus ist ein echter Flitzefinger), Thrash und Melodic Death. Auffällig ist hierbei, dass Mikkel Sandager immer wieder den richtigen Dreh zu einer smarten Hookline findet und sein Bruder Morten sich exzellente Sounds aus seinen Keyboards schraubt. Für kurze Gastauftritte gewannen Mercenary übrigens Soilworks Björn ’Speed’ Strid und Marcus Bischoff von den Labelkollegen Heaven Shall Burn. Einen Hit wie den Titeltrack des letzten Albums können meine Lauscher zwar nicht finden (wenngleich „My World Is Ending“ einem derartigen Prädikat am nächsten kommt), aber mit einer leicht überlangen Komposition wie dem abschließenden „The Hours That Remain“ legen die sechs Mannen einen exzellenten Beweis ihres musikalischen Reifeprozesses vor, denn dieses Kleinod ist definitiv das Beste, was Mercenary bislang aus ihrem kreativen Kästchen ließen. Fazit: Noch immer kein Überhammer aus dem nördlichen Nachbarland, aber ein wirklich gutes Teilchen, das in der limitierten Version um eine gut zweistündige Bonus-DVD aufgestockt wird.
7,5/10 - CL


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