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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BLACK COUNTES ....

BLACK COUNTESS

THE LANGUAGE OF FLESH (40:09 min.)

METALAGEN/SOYUZ MUSIC / RUSSLAND-IMPORT
Die russischen Sympho Black Metaller haben ihrem fünften Studiowerk den Untertitel “Seven Compositions Of Exquisite Symphonic Post-Black Metal With Dark Erotic Content” gegeben. Und siehe da, die tatsächlich nur noch aus Ilya (all vocals, guitars, bass, drums) und Dmitry (synth, solo guitars) existierende Combo hat die gravierenden Cradle Of Filth-Enflüsse, welche die letzten Studio-Ergüsse dominierten etwas zurück gefahren. Die symphonischen Elemente wurden beibehalten und bilden nach wie vor die Grundlage des Sounds, aber auf ergänzende weibliche Vocals wurde auf „The Language Of Flesh“ komplett verzichtet. Neu im Sound des Duos sind dafür verstärkte Anorexia Nervosa-Einflüsse. Die sieben Kompositionen werden sehr symphonisch dargeboten, aber abgesehen von einigen klassisch inspirierten Klavier-Passagen, wurden auch die klassischen Elemente größtenteils aus der Musik verbannt. Dafür sind diese, wenn sie denn, so wie in „Red Carnations And Bloodstained Lingerie“ zum Einsatz kommen, umso auffälliger. Nach einem schönen, rasenden Gitarrenlauf kommt erwähnter Klassik-Part zum Einsatz, wie überhaupt genannter Track wohl zum Abwechslungsreichsten gehört, was diese Scheibe zu bieten hat. Nur textlich hat man sich nicht großartig verändert. Etwas abseits des Vampirismus-Images, frönt man noch immer sexuellen Phantasien um Masturbation, Nymphen und ähnlichen vorpubertären Träumen. Auch das Cover ziert wieder eine halbnackte Frau, wenngleich man sich nach der herben Kritik für das Booklet von „Carnivorous Romance“ mit der Zurschaustellung weiblicher Brüste begnügt und den Rest der Phantasie des Betrachters überlässt. Rein musikalisch betrachtet ist „The Language Of Flesh“ vielleicht nicht das beste, zumindest aber das bis dato eigenständigste Black Countess-Werk. http://www.blackcountess.ru
8/10 - SBr


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