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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MORTIFICATION

MORTIFICATION

ERASING THE GOBLIN (43:41 min.)

MCM / MCM/METAL MERCHANT
Sänger und Bassist Steve Rowe hatte die Band 1990 aus den Überbleibsel von Lightforce gegründet und sie als positives Gegenstück zu Carcass, Death oder Obituary positioniert. Sein Glaube an Gott findet Eingang in die Lyrics, so dass man bei Mortification (= Kasteiung) von einer christlichen Death Metal Band sprechen kann. Sein Glaube hat ihm zudem geholfen, 1996 die Leukämie zu besiegen. Der Australier kann bereits auf einige Veröffentlichungen seiner Band zurückblicken, ist er doch ein emsiger Arbeiter. Mit „Erasing The Goblin“ erscheint nun bereits das dreizehnte Album des Trios.
Der Einstieg ist mit ’Razorback’ gut gewählt, ein schneller Opener der gut ins Ohr geht und ordentlich Rhythmus mitbringt. Fast nahtlos fügt sich der Titeltrack an, was bereits für einen kleinen Bruch sorgt. Zu ähnlich sind die Songstrukturen und auch die schleppend-bedrohliche Mittelpassage kann es nicht rausreißen. Schleppend auch der Einstieg zu ’The Dead Shall Be Judged’, das sich dann aber zu einem guten Death Metal Brett steigert. Rowe mag den schleppenden Sound, wie ’Escape The Blasphemous Tabernacle’ bestätigt, dass mit treibenden Drums daherkommt. Mit ’Your Time’ schließt sich eine härtere Prügelnummer an, die von bösen Verbalauswürfen abgelöst wird. Ansonsten ist ’Forged In Stone’ eine solide Nummer ohne besondere Höhepunkte. Man soll es kaum glauben, gehen Mortification wie bei ’Way Truth Life’ richtig in die Vollen, zaubert sich automatisch ein Grinsen auf die feisten Bäckchen. Neben dem ersten Stück das Highlight auf der CD, nur leider zu kurz. Danach mit ’Humanitarian’ wieder der Rückfall in schleppende Instrumentierung, doomig angehaucht, schon oft gehört. Der Hauch von Punk wird mit ’Short Circuit’ geboten, hier gefällt mir sogar der Gesang von Steve, der sonst eher wie eine Konserve klingt. Gut gelungen, weil auch wieder etwas Tempo im Spiel ist. Abgeschlossen wird der Rundling mit ’Servants Of The Supreme Message’, eine sehr gute Nummer, die vor Tempowechsel und Solis sprüht und zum Abschluss etwas versöhnt.
Steve Rowe ist seine Verbundenheit zum frühen Death Metal deutlich anzumerken. Insoweit kann man nicht von einem innovativen Album sprechen, denn „Erasing The Goblin“ wärmt bekannte Trademarks auf und sprüht auch nicht vor Abwechslung. Dennoch solide, was aber bei einer Band, die Anfang der 90er bereits große Erfolge feierte und auf eine starke Fanbase blicken kann, nicht befriedigen kann.
Das Album ist bereits im Vorfeld auch als auf 500 Kopien limitierte Limited Edition erschienen, die ein anderes Cover aufweist und an Stelle des regulären Albumtracks ’Servants Of The Supreme Message’ das bekannte Stück ’Dead Man Walking’ im Gepäck hat.
6,5/10 - RB


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