Obliveon - Metal und Gothic Webzine
 :: Suchen 

 :: Obliveon.de
· Home
· MySpace
· Links

  Info...
· FAQ
· Kontakt
· Impressum
 

 :: Magazin
· GESAMT
· News
· Interviews
· Konzert/Festivals
· Specials
· Foto Galerie

 :: Reviews
· GESAMT
· CD Reviews
· CD Import
· Eigenpressungen
· White Metal
· DVD/Video
· Bücher/Magazine

ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MAHAVATAR

MAHAVATAR

FROM THE SUN, THE RAIN, THE WIND, THE SOIL (44:32 min.)

ESCAPI / EDEL
Anfang 2005 hatte ich das Debüt der New Yorker Multikulti-Formation Mahavatar namens „Go With The No!“ besprochen, welches seinerzeit auf Cruz Del Sur erschienen war. Da mir das Teil gut gefiel, meldete ich mich spontan zur Besprechung des vermeintlichen Nachfolgewerkes „From The Sun, The Rain, The Wind, The Soil“, das Anfang Juli 2006 von Escapi veröffentlicht wurde. Nur um dann festzustellen, dass das Debütwerk um zwei Tracks erweitert wurde und nun unter neuem Namen in die Läden kommt. Fanverarsche nennt man das wohl. Wer es sich so einfach macht, der kriegt auch dasselbe Review zweimal. Hier meine Rezi vom letzten Jahr:

Mahavatar ist das, was passiert, wenn man eine Gitarristin aus Jamaika (Karla Williams) in den Straßen von New York City auf eine israelische Sängerin (Lizza Hayson) hetzt und diese - mit Unterstützung durch diverse Session-Musiker - ein Album machen lässt. Was aber ist Mahavatar genau? Nun, das ist gar nicht so einfach zu beschreiben, denn der Opener "Cult" zum Beispiel, ist eine beinhart groovende, erstklassige Thrash-Breitseite, enthält gleichzeitig aber einige dezente, irgendwie orientalisch anmutende, Klänge. Das dieses aggressive Shouting übrigens von einer Frau kommt, lässt einen die gute Lizza kaum vermuten. Aber auch das stark Nu Metal-lastige "By The Numbers" ist eine erstklassige Nummer. Auch hier wieder aggressives, tiefes (einer Frau absolut unwürdiges - lach ) Shouting, das aber zeitweise durch hellere Vocals in unterschiedlichsten Einfärbungen elegant abgelöst wird. Klingt ein bisschen wie ein Overkill-Song mit wesentlich tieferem Gesang, dem 2 Dosen Groove injiziert wurden. Aber das Beste kommt erst noch. Track Nummer drei, "Raw". Auch hier pendelt Lizza zwischen den bekannten tiefen, aggressiven Vocals, mit denen sie in den Song einsteigt, wird aber im Mittelteil von einer superb eingearbeiteten Akustik-Klampfe ausgebremst und wird so gezwungen in eine sehr helle, klare Stimmlage zu wechseln und all die Aggressionen rauszunehmen, bevor sie wieder einen neuerlichen Wutanfall bekommen kann/darf. Klasse Nummer! Leider folgt mit "Open Your Minds" nicht nur ein kleiner Absacker, sondern ein in songwriterischer Hinsicht Komplett-Absturz. Wie können die beiden Mädels auf einmal einen solchen Schwachsinn verzapfen? Zwar wird es mit "Psychos" wieder etwas besser, aber wirklich begeistern kann mich der Rocker auch nicht. Auch "Deep Cobble" weiß nicht wirklich zu gefallen und erst mit "Anger" sowie dem Abschlusstrack "The Time Has Come" geht es wieder bergauf. Man muss konstatieren, dass jeder Track auf "Go With The No!" irgendwie anders als sein Vorgänger klingt. Hier gibt’s für jeden etwas: Nu Metal, Thrashbreitseiten, fette Grooves mit Drums, Bass und Gitarre, moderne Metal-Elemente, Tribal-Parts (ja, auch Sepultura/Soulfly-Fans kommen auf ihre Kosten) sowie eine gewaltige Spannbreite an Vocals, allerdings nicht für jeden alles. Ich persönlich halte es mit den ersten drei Tracks. (Fünf, wenn man die beiden Ergänzungsstücke mitzählt!) Die sind eines Killer-Albums würdig, aber erst der letzte Track bringt eine Scheibe mit zähem Mittelfeld wieder in eine (sehr) gute Bewertung.
8/10 - SBr


[ Zurück zum Index: 'M' ]
 

[ Unsere Webseite weiterempfehlen ] [ Impressum ] [ Seitenanfang ]

© Oblivion 1998-2002 Alle Rechte vorbehalten

Haftungsausschluss/Disclaimer

technisches Konzept, Programmierung & Webdesign by M. Koschinski / C. Fessler