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ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: ROYAL ANGUISH

ROYAL ANGUISH

A JOURNEY THROUGH THE SHADOWS OF TIME (44:10 min.)

FEAR DARK / TWILIGHT
Royal Anguish aus Florida mischen (melodischen) Death Metal mit Gothic. Sicherlich kein leichtes Unterfangen, denn wie soll man die Schwermütigkeit, die Melancholie und die klassischen weiblichen Vocals mit rasenden Gitarren zusammen in einen Song packen. Heben sich da die Stilelemente beider Subgenres nicht in ihrer Effizienz gegenseitig auf? Klar, das männliche Grunz Gesänge und elfenhaftes Gezwitscher in Verbindung optimal funktionieren kann, wissen wir seit Theater Of Tragedys erstem Demo. Aber im Prinzip haben sich alle Bands, die sich seitdem im Fahrwasser der Wechselgesänge bewegen und bewegt haben, entweder langsamen Doom, Midtempo-Metal oder allenfalls speedigen Melodic Metal gespielt. Aber klassisch inspirierte weibliche Vocals im Zusammenspiel mit fettem Riffing, rasenden runtergestimmten Gitarren und der Brutalität des – wenn auch melodischen – Death Metals? Okay, ich nehme das Ergebnis vorweg. Es funktioniert nur bedingt. Die Voraussetzungen der Band sind eigentlich recht gut, denn die Musiker sind handwerklich feinabgestimmt und das Sängerin Katy Decker vom Fach ist, beweist nicht nur die Tatsache, dass sie bereits mit diversen professionellen Orchestern auf europäischen Bühnen gestanden hat. Letztendlich ist es tatsächlich die Mischung an sich, die sich nicht immer verbinden lassen will. Es gibt schöne Lichtblicke, gar richtig gute Passagen auf „A Journey Through The Shadows Of Time“, aber es gibt auch einige Parts bei denen man das Gefühl hat, die Musik laufe nebeneinander her. So als befände man sich auf einem Festival mit zwei Bühnen und auf der einen Seite zocke eine Gothic Metal Band, auf der anderen eine Death Metal Combo. Als Extrembeispiele seien hier die Tracks „Eternal“ (mit längerem gelungenen Akustikpart), „Time Space Continuum“ (mit rasendem Riffing) sowie das überlange, in mehrere Teile gegliederte, sehr atmosphärische „The Battle Of Jericho And Enon“. Ein wirklich hart zu bewertendes Album.
6/10 - SBr


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