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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MANEGARM

MANEGARM

URMINNES HÄVD - THE FOREST SESSIONS (26:27 min.)

DISPLEASED / TWILIGHT
Wer die Schweden Manegarm als Viking Black Metal Band schätzt, der sollte vor dem Erwerb des neuesten Outputs (und quasi Farewell-Albums an das bisherige Label Displeased, da man nun zum Black Lodge Label wechseln wird) mal zwei, drei Songs probehören. Mit der Mini „Urminnes Hävd – The Forest Sessions“ hat sich der Fünfer einen lang gehegten Traum erfüllt und ein reines Folk Album eingespielt, das mit Black Metal ungefähr so viel zu tun hat wie ich mit Dressurreiten. Mit der Verwirklichung ihres Traumes folgt die Band der Idee ihrer Tourmates Skyforger, die bereits vor einiger Zeit mit „Zobena Dziesma / Sword Song“ ein rein akustisches Folk Album aufgenommen hatten. Wer eben diesen Output kennt oder ansonsten ein offenes Ohr für Folk Musik hat, der dürfte auch an „Urminnes Hävd“ seine Freude haben. Verstärkt um Musiker der schwedischen Folk Band Tva Fisk Och En Fläsk, namentlich Umer Mossige-Norheim (Vocals), Stefan Grapenmark (Cowdrum) und Gustaf Esters (Djembe & Percussion), startet „Himmelsfürsten“ mit Female Vox durch, in deren späteren Verlauf auch männliche Folk Gesänge hinzukommen. In „Utfärd“ („Setting out“) ist die Geige das prägende Instrument und intoniert direkt zu Beginn eine fröhliche Folkmelodie, lebt aber auch vom starken mehrstimmigen Männergesang im Chorus, welcher die weibliche Stimme hervorragend ergänzt. „Älvatrans“ („Elven Trance“) wiederum lässt sich durch Naturgeräusche einleiten und transportiert seine Botschaft mit bedächtigem männlichen Gesang. Im Mittelteil unterhalten sich Gnome, Elfen oder dergleichen und nach dieser kurzen Ruhepause explodieren die (Akustik)Klampfen und das Lied nimmt deutlich an Tempo auf. „Hemkomst“ („Homecoming“) beginnt stimmungsvoll am Lagerfeuer und verbreitet während der kompletten gut fünf Minuten eine melancholische Atmosphäre. In „Döden“ („Death“) wird wieder viel mit Geige, aber auch den oben angeführten Folk Instrumenten gearbeitet. „Vaggvisa“ („Lullaby“) bildet schließlich den Abschluss eines überraschenden, da in keinster Weise Metal-lastigen Albums. Textlich geht es rein schwedisch zu, aber das liebevoll aufgemachte Booklet beherbergt neben einem gelungenen Coverbild von Kris Verwimp auch sämtliche englischen Übersetzungen. Runde Sache. http://www.displeasedrecords.com ; http://www.manegarm.com
8/10 - SBr


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