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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BISHOP OF HEX ....

BISHOP OF HEXEN

THE NIGHTMARISH COMPOSITIONS (49:27 min.)

CCP / SPV
Bishop Of Hexen kommen aus Israel und hatten sich bereits 1994 erstmals formiert. Nach einem Release auf Hammerheart Records („Archives Of An Enchanted Philosophy“ / 1997) wurde die Band für sieben lange Jahre auf Eis gelegt, bevor man sich 2004 zurückmeldete und mit einer 4-Track-Promo relativ schnell einen Deal bei CCP Records erlangen konnte. Was nicht weiter verwundert, wenn man sich die Qualität der dortigen ersten Veröffentlichung zu Ohren führt. Symphonischer Black Metal mit vielen klassischen – oft barocken – Einflüssen und einem recht breiten Gesangsspektrum, das von tiefem Gesang über vereinzelte Grunts bis zum meist bösen Keifen reicht. Dazu weisen viele der Songs diese typisch französischen Straßen-Theater-Elemente auf, die hervorragend zur Musik passen. Aufgrund der klassisch-barocken Arrangements und der äußerst dichten Atmosphäre, nehmen die von Dimrost gespielten Keyboards natürlich einen großen Raum ein, was Fans dieses Subgenres allerdings nicht stören sollte. Was die Israelis mit – dem übrigens in Slowenien eingespielten – Album „The Nightmarish Compositions“ geschaffen haben, ist ein wunderschönes, atmosphärisch dichtes und ungeheuer befriedigendes Werk, mit dem man irgendwo zwischen symphonischen Black Metal a la Old Man´s Child, Dimmu Borgir, Dragonlord und extremen Barock Black Metal wie Mirrorthrone liegt. Da sich Sänger Lord Koder auch sehr viel Mühe mit den Lyrics gegeben hat, die zwar ihre Nähe zur Bibel aufzeigen, dessen Interpretation vom Bösen sich aber nicht auf den Teufel bezieht, sondern auf die bösen Gedanken, die sich letztendlich in den Gedanken jedes einzelnen manifestieren, solltet ihr nicht weiter zögern und dieses kleine Meisterwerk (knappe neun Punkte) erwerben. Anspieltipps: „Self Loathing Orchestration“; „The Somber Shrouds Of Truth“.
9/10 - SBr


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