Obliveon - Metal und Gothic Webzine
 :: Suchen 

 :: Obliveon.de
· Home
· MySpace
· Links

  Info...
· FAQ
· Kontakt
· Impressum
 

 :: Magazin
· GESAMT
· News
· Interviews
· Konzert/Festivals
· Specials
· Foto Galerie

 :: Reviews
· GESAMT
· CD Reviews
· CD Import
· Eigenpressungen
· White Metal
· DVD/Video
· Bücher/Magazine

ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: METAL CHURCH

METAL CHURCH

A LIGHT IN THE DARK (60:31 min.)

STEAMHAMMER / SPV
Okay, nachdem ich der Scheibe den dritten Durchlauf gegönnt hatte, musste ich feststellen, dass “A Light In The Dark” gar kein übles Album ist. Man muss sich nur von dem Gedanken frei machen, es handle sich um einen Metal Church-Output. Dies ist mitnichten der Fall. Zwar ist mit Kurdt Vanderhoof nach wie vor der Hauptsongwriter an Bord, aber auch das letzte weitere verbliebene Urmitglied, Drummer Kirk Arrington, wurde mittlerweile (offiziell aus gesundheitlichen Gründen) aussortiert und wurde durch Jeff Plate (ex-Savatage) ersetzt. Und auch das immer wieder herangezogene gleiche einfallslose Cover mit der Gitarre wirkt nur gequält und steht meines Erachtens immer weniger für die glorreiche Vergangenheit der Band. Fakt ist, dass „A Light In The Dark“ ein straight nach vorne rockendes US Metal-Album ist, dessen Songs ein wenig austauschbar wirken und auf dem leider auch keine Hits zu finden sind. Im Gegenteil, im Mittelteil kratzt das Songwriting gar schon mal am echten Mittelmaß. Cover und Songs stehen sich hier in nichts nach. Gut, aber nicht wirklich bewegend….und schon gar nicht, gemessen an dem bisherigen Schaffen. Hervorzuheben sind der flotte Opener „A Light In The Dark“, das ebenfalls recht schnelle „Mirror Of Lies“ oder das verspielt daherkommende „Temples Of The Sea“. „Pill For The Kill“ ist textlich dagegen peinlich und „Son Of The Son“ (unter anderem) musikalisch recht belanglos. Die Gitarrenarbeit des Duos Vanderhoof und Jay Reynolds (ex-Malice) ist zwar gut, dafür ist der – im Vergleich zu seinen Vorgängern – limitierte Gesang von Mike Munroe (früher mal Rottweiler) DER Schwachpunkt der Musik. Würde diese Scheibe nicht unter dem Label Metal Church erscheinen, dann würde kein Hahn danach krähen. Wenn aber die Band anno 2006 einen der Klassiker, die getragene Halbballade „Watch The Children Pray“, covert, muss sie sich den Geistern der Vergangenheit stellen. Und da – sorry – steht sie auf verlorenem Posten. Knappe Sieben mit Vergangenheitsbonus. Rest in Peace David!
7/10 - SBr


[ Zurück zum Index: 'M' ]
 

[ Unsere Webseite weiterempfehlen ] [ Impressum ] [ Seitenanfang ]

© Oblivion 1998-2002 Alle Rechte vorbehalten

Haftungsausschluss/Disclaimer

technisches Konzept, Programmierung & Webdesign by M. Koschinski / C. Fessler