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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BURIALMOUND

BURIALMOUND

DEVIL’S WORK (77:03 min.)

SOUND RIOT / TWILIGHT
Die finnischen Burialmound waren ursprünglich als Black Metal Kapelle gestartet, sind mittlerweile aber zum Death Metal konvertiert. Da die Band noch keinen großen Bekanntheitsgrad erlang hat, wurde „Devil’s Work“ mit dem Debüt Album „Black Death“ ergänzt, was die üppige Spielzeit erklärt. So kann man sich ein Bild über die Entwicklung machen und bekommt zudem auch was für sein Geld geboten. Deswegen fange ich auch mal untypisch mit dem Bonusmaterial an. Nach dem ’Intro’ rumpelt ’Black Death’ auch gleich gut los, variiert im Tempo und feuert einige Doublebass-Attacken ab. Die tiefen Growls von Oberrülpser Raven wechseln bis hin zum keifenden Gesang und bauen eine bedrohliche Stimmung auf. Die folgenden Songs bieten ähnliche Strukturen, wobei jeder Song für sich gesehen sicherlich vom Aufbau her Abwechslung bietet und solide konstruiert ist, in der Aneinanderreihung aber Differenzierungsmerkmale fehlen, so dass, abgesehen von kleineren Gitarrenparts, nicht viel hängen bleibt. Die genretypischen Texte bieten auch keine nennenswerten Neuerungen, so dass das Debüt des finnischen Trios handwerklich als solide, aber eben nicht als spektakulär bezeichnet werden kann. Vom Debüt fehlt übrigens der letzte Track ’The Grim (Black Death Pt. II)’.
Die neuen Songs von „Devil’s Work“ sind auch nicht mehr ganz so neu, denn sie entstanden bereits in den Jahren 2001 bzw. 2002, wobei die Band wohl erst jetzt die Möglichkeit gefunden hat, das Album zu veröffentlichen. Im Vergleich zum ersten Album sind Burialmound noch sehr ähnlich ausgerichtet. Man ist aber etwas gitarrenlastiger bzw. -mutiger geworden, was dem Gesamteindruck zu gute kommt. So fallen ’At Golgotha I Masturbate’ oder das melodisch schleppende ’Todenslut’ aus dem sonst eher brutalen und dampfwalzenartigen Material heraus. Ansonsten wird mit den gleichen Trademarks operiert, sprich Tempowechsel, Gitarrensoli und fiese Growls.
Trotz der Weiterentwicklung, die hier nicht unter den Tisch fallen soll, bleibt das Material des Trios unspektakulär und hinsichtlich Innovation hinter den Erwartungen zurück. Wenn im gleichen Tempo wie bisher gearbeitet und veröffentlicht wird, glaube ich auch nicht an eine größere Zukunft der Band. Von daher fünf Punkte für das Debüt, sechs Punkte für „Devil’s Work“ und insgesamt sechs Punkte für die Idee, beide Alben zusammen auf einer Scheibe anzubieten.
6/10 - RB


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