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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BLUE TEARS

BLUE TEARS

THE INNOCENT ONES (50:47 min.)

AOR HEAVEN / POINT
Blue Tears brachten 1989 einen echten Poser-Kracher auf den Markt, der zu einem echt seltenen und oft gesuchten Silberling avancierte. Doch über das Debüt-Album kam man nicht hinaus, denn mit der sich ändernden Musik-Szene in den 90er-Jahren verschwanden die Jungs sang und klanglos von der Bildfläche. Gregg Fulkerson (Vocals und Gitarre), einzig verbleibendes Original-Mitglied, und der neue Basser Bryan Wolski wollen es nach satten sechzehn Jahren, mit einigen unbekannten Gastmusikern, noch einmal wissen und tüteten ein AOR-Werk mit 80er-Jahre Charme ein. Gregg muss jedoch klar sein, dass er nicht ansatzweise an seine erste coole Scheibe ansetzen kann. Mit Zweite-Liga-Bon-Jovi-Tracks, von denen nur zwei Songs, „Drive“ und „The Innocent Ones“, hervorstechen können, kann er kein Gemüt zum Kauf der aktuellen CD bewegen. Gregg hat sich fast ausschließlich an allen vorhandenen Bon Jovi-Alben bedient, dass es schon zur Frechheit ausartet. Selbst der Gesangs-Stil des New Jersey-Idols wird imitiert. Dass dann auch die lyrischen Ergüsse deutliche Parallelen aufweisen, versteht sich fast von alleine. Wer dem Genre erst kürzlich etwas abgewinnen kann, wird sicherlich einige Ideen phantastisch finden, besonders wenn Gregg ab „Gloryland“ auf die Bruce Springsteen-Schiene springt - und das mit der gleichen Ernsthaftigkeit. „Money To Burn“ hätte der natürliche Nachfolger von „Born In The USA“ werden können. Wie kriegt er nur Springsteens Stimme so hin? Würde Springsteen als Sänger genannt werden, ich würde es glauben. Was mich immens stört ist der Hang zu echt kitschigen Balladen (und dieser Spruch von mir als Balladen-Freak, das soll was heißen), „All The Way Home“ und „Unrequited Love“, wenn Gregg den Singer/Songwriter-Barden raushängen lässt. Das Album klingt nach allem, nur nicht nach Blue Tears.
5/10 - SBk


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