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BEYOND THE GRAVE

FORGED IN RETRIBUTION (19:17 min.)

EIGENPRODUKTION / UK-IMPORT
Der Fünfer aus Newcastle beweist in seiner Biographie Humor und stellt fest, dass man angetreten ist, um der Welt zu zeigen, dass die Heavy Metal Szene in Nordost-England weder mit Venom begonnen, noch mit ihnen geendet hat. (Wir sollten Originale wie z.B. Skyclad, die ebenfalls aus Newcastle stammen, an dieser Stelle allerdings nicht verschweigen.) Und so ist das im September 2005 erschienene erste Demo auch mehr als eine erste Aufnahme einer nur halbwegs talentierten Kellercombo. Es ist ein Statement. Ein Zeichen, dass die Szene im Nordosten Englands noch lange nicht tot ist. Eine Waffe, geschmiedet im Zeichen der Vergeltung. Oder einfach ein Vier-Tracker, veröffentlicht von einer viel versprechenden Band aus dem Raum Newcastle. „Tired“, der EP-Opener, prescht ziemlich rasant nach vorn. Fette Riffs, aggressives Shouting, hartes Drumming und fertig ist ein rabiater Metal-Song am Rande zum Metalcore. Gefällig, aber nicht überragend. Erst ab dem zweiten Song zeigt die Band, was sie wirklich auf dem Kasten hat. Das Titellied entwickelt sich zum besten Song der Scheibe. Absolut starkes Thrash-Riffing der beiden Gitarristen trifft auf variablen Gesang von Adam Jackson, der mit cleanen und dadurch sehr melodischen Vocals beweist, dass er mehr als nur brüllen kann. Dieser Mix innerhalb des Songs macht den Reiz von „Forged In Retribution“ aus und lässt Beyond The Grave aus der Masse der Newcomer herausragen. Song 3, „Dead By September“, ist allerdings nicht minder übel. Eingeleitet mit einem Akustik-Intro und balladeskem Gesang, entwickelt sich der Track im weiteren Verlauf dank fettem Riffing, gutem Double Bass Drum-Spiel und dem Mix aus Hardcore- und Thrash-Shouts in einen feinen Mosher, bevor das Lied zum Ende hin mit besinnlicher E-Gitarre und dementsprechendem Gesang ausklingt. Der letzte Track wechselt ebenfalls wieder zwischen den Stilen, ist allerdings niemals Metalcore pur und auch trotz vereinzelter Kreischer Adams kein Black Metal. „Forged In Retribution“ bietet einfach eine Reise durch die moderne Metal-Landschaft, ohne sich zu sehr auf nur eine Spielart einzulassen. Zwar fehlen die ganz großen Momente noch, aber sollten nicht die üblichen Streitigkeiten und Splits dazwischen kommen, so bin ich sicher, dass wir von Beyond The Grave noch hören werden. Bis dahin könnt ihr 3,5 Britische Pfund in ein gut aufgemachtes Demo investieren. Gute sieben Punkte. http://www.beyondthegrave.uk.com

7/10 - SBr


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