Obliveon - Metal und Gothic Webzine
 :: Suchen 

 :: Obliveon.de
· Home
· MySpace
· Links

  Info...
· FAQ
· Kontakt
· Impressum
 

 :: Magazin
· GESAMT
· News
· Interviews
· Konzert/Festivals
· Specials
· Foto Galerie

 :: Reviews
· GESAMT
· CD Reviews
· CD Import
· Eigenpressungen
· White Metal
· DVD/Video
· Bücher/Magazine

ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MONSTERWORKS

MONSTERWORKS

THE PRECAUTIONARY PRINCIPLE (49:42 min.)

CASKET / COPRO
Eine neuseeländische Band darf man mit Fug und Recht als Metal-Exoten bezeichnen. Außer Shihad fällt mir auf Anhieb keine Band aus dem Touristen-Mekka ein, die überregionale Bekanntheit erlangt hätte (frag’ mal Import-König Stephan, der zählt Dir aus dem Stand mit Sicherheit wieder ’ne zweistellige Anzahl neuseeländischer Metal-Musiker-Ansammlungen auf…. ;-) – CL). Dementsprechend gehen Monsterworks mit einer fast schon Zimmers Hole-schen Unbekümmertheit und einer gehörigen Prise Humor ans Werk. Optisch erinnern die vier Überzeugungstäter eher an die Deftones denn an Hammerfall, zelebrieren ihren „Supermetal“ jedoch als kruden Stilmischmasch aus True-, Speed- und Death-Metal, hardcorigen Groove-Elementen und sporadischen nu-metallischen Versatzstücken jenseits aller metallischen Reinheitsgebote. In ihrer ungestümen Riff-Formellosigkeit erinnern Monsterworks stellenweise auch an With Passion („M-Theory“). Immer wieder ertappt man sich nolens volens dabei, dass sich ein Fuß in Bewegung gesetzt hat, der Nacken rotiert oder die Faust unkontrolliert auf den Tisch prügelt. „Metal Is Everything“ spricht für sich selbst (hier bietet Sänger Jon, dessen Palette von spitzem Gekiekse bis zu Death-Grunts reicht, tatsächlich eine „preposterous vocal performance“ - insgesamt könnte er seinen Gesang etwas akzentuierter und weniger in Grenzbereichen ausschlagend einsetzen), „Triumph“ bietet köstlich ironisch-pathetische Epic-Metal-Kost mit Tim Baker- und Eric Adams-Gesang, „Out Of Control“ eine einminütige Death-Eruption, während „Who Am I?“ all diese Elemente zu verbinden weiß. Leider verschwinden viele Feinheiten des facettenreichen, dichten Bandsounds im Klangnirwana der undifferenziert noisigen Produktion – hier hätte ein Fachmann hinterm Mischpult (Devin Townsend wäre knorke gewesen) aus tollen Kompositionen wie „Game On“ (In Flames meets 3 Inches Of Blood meets Cirith Ungol) mindestens weitere 20% herauskitzeln können. Auch das eine oder andere Arrangement hätte von einem kompetenten Producer sicher profitiert. So bleibt doch einiges noch bruchstückhaft. Die von mir gezückten sechs Punkte beinhalten das Potenzial zu zukünftig 1-2 weiteren Punkten, wenn die genannten Defizite ausgeschaltet werden. Check it out at http://www.supermetal.net.
6/10 - PM


[ Zurück zum Index: 'M' ]
 

[ Unsere Webseite weiterempfehlen ] [ Impressum ] [ Seitenanfang ]

© Oblivion 1998-2002 Alle Rechte vorbehalten

Haftungsausschluss/Disclaimer

technisches Konzept, Programmierung & Webdesign by M. Koschinski / C. Fessler