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ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: RITUAL

RITUAL

LIVE (115:03 min.)

INSIDEOUT / SPV
Ritual ist eine mir völlig unbekannte Folk-Prog-Band aus Schweden, die ihre Alben im Vier-Jahres-Takt veröffentlicht. So zumindest der Zeitrahmen ihrer ersten drei Alben. Auf dem vorliegenden Doppeldecker mit achtzehn Tracks mussten die Fans drei Jahre in der Warteschleife hängen. Die Vier-Mann-Besetzung, Jon Gamble (Keyboards), Fredrik Lindqvist (Bass, Vocals), Patrik Lundström (Lead Vocals, Gitarre) sowie Johan Nordgren (Drums), klingt an ihren Instrumenten sehr begabt, auch wenn ihr Stil nicht ganz meine Baustelle ist. Insbesondere die Stimme von Fronter Patrik, dessen Stimme mich schon auf den letzten Kaipa-Alben kalt ließ, kann mich nicht wirklich überzeugen. Die Benutzung von diversen Instrumenten wie Bouzouki, Tin Whistles, Mundharmonika, Nyckelharpa, Mandoline und etlichen Percussions mögen einigen Hörern Abwechslung bescheren, während für mich eher die Langeweile Einzug hält, da die sphärischen Zwischenstücke in den Liedern die Songs künstlich verlängern. Alleine das dreieinhalb Minuten lange Intro vergrault schon von Anfang an. Obwohl ich als Nichtkenner der Band davon ausgehen kann, dass live alle Hits bedacht worden sind ist mir kaum einer wirklich aufgefallen. Zu sperrig und ideenlos schwappen Songs wie „Typhoons Decide“, „Really Something“ oder „Moomin Took My Heart“ (kann mir mal einer das Wort „Moomin“ erklären?) an mir vorbei. Es gibt einfach zu viel Rumreiterei auf den selben Tönen und zu wenig Höhen und Tiefen. Erwartungen, die ein anfänglich eingesetztes Riff schüren, werden nicht gehalten. Trist ist wohl die treffende Bezeichnung für viele Kompositionsstrukturen. Dabei sind die ruhigeren Beiträge schon die Besseren. Die Kick-Ass-Lieder wirken noch uninteressanter und können in den Refrains so gar nicht mit dem internationalen Standard mithalten. Live halten sich die Musiker mit Solis songdienlich zurück. Eine kluge Entscheidung. Auf der zweiten CD gibt es von der Band ein fast zehn Minuten langes Medley eigener Stücke, neu arrangiert und völlig instrumental. Herzblut steckt zumindest im gelungenen Booklet. Das die Chose aus verschiedenen Gigs zusammengestellt wurde, merkt man zu keiner Zeit. Das Studio macht es möglich.
Ohne Wertung - SBk


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