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BLEEDING THROUGH

THE TRUTH (42:44 min.)

ROADRUNNER / UNIVERSAL
Metalcore und kein Ende. Die Amis spucken noch immer Metalcore-Bands in einem Maße über den großen Teich, wie George W. Bush am liebsten Cruise Missiles in jedes Land der Welt, dessen Regierung / Bevölkerung ihm und seiner Politik nicht positiv gegenüber steht, schicken möchte. Die Kalifornier Bleeding Through sind allerdings beileibe nicht neu in der Szene, stellt „The Truth“ doch bereits den vierten Auswurf dar und mit dem Vorgänger „This Is Love, This Is Murderous“ wurde die Combo gerade in den US-Magazinen ordentlich abgefeiert. Nun gestaltet sich das Songwriting zum Nachfolger eines solchermaßen gelobten Werkes naturgemäß recht schwierig. Die Ansprüche werden größer. Die der Plattenfirma als auch die der Fans und manche der Gefeierten zerbrechen nicht zuletzt an diesem Druck. Der Sechser aus dem Orange County ist anscheinend locker geblieben und wirft mit „The Truth“ ein Follow up ins Rennen, der – bewundernswerterweise – härter und schneller als sein Vorgänger ist. Aber auch melodischer. Ein Widerspruch? Keineswegs, denn Bleeding Through verstehen es recht gut, brutale Riff-Attacken und Hardcore-lastige Breakdowns mit cleanem Gesang und Keyboards zu verbinden. Dies ist allerdings nicht allein ein Verdienst des Songwritings, sondern auch die knallende und transparente Produktion trägt ihren Teil dazu bei. Außerdem wissen Bleeding Through in entsprechendem Maße Überraschungsmomente zu setzen, so dass „The Truth“ nicht schon beim dritten Hören monoton, eingefahren und langweilig klingt. Und in einer Zeit, die mit Metalcore-Combos zugepflastert wird, wie Afghanistan oder der Irak mit Vernichtungswaffen, will dies schon etwas heißen. Trotzdem ist „The Truth“ kein Überalbum, kein Album, von dem man noch in 10 Jahren in höchsten Tönen schwärmen wird, sondern „nur“ gute Kost, die mir kleine acht Punkte wert ist. Als „Zukunft des Metal“, wie in der Vergangenheit geschehen, würde ich Bleeding Through deshalb nicht bezeichnen. Die Zukunft des Metal manifestiert sich in einer Band wie beispielsweise Trivium. Anspieltipp: „Kill To Believe“
8/10 - SBr


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