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ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: REFLECTION

REFLECTION

ODYSSEIA (66:22 min.)

SERET PORT RECORDS / GRIECHENLAND-IMPORT
Ein Konzeptalbum zu schreiben ist sicherlich kein einfaches Unterfangen und sich an einem großen Epos der Sagenwelt zu versuchen kann einer Band schlicht gesagt das Genick brechen. Die griechischen Musiker von Reflection, im Underground nicht zu Unrecht wegen ihrer bisherigen Outputs (2 Demos, 1 Single, 1 Split-Single und 1 Album namens „The Fire Stills Burns“) abgefeiert, haben sich an einem Helden-Epos ihres Heimatlandes (und da gibt es ja einige von) versucht und Homers Odyssey ausgewählt. Bereits die Aufmachung des Werkes ist eine Freude für Auge und Hirn. Hat man doch neben dem Abdruck der Lyrics auch zu jedem Song eine Zusammenfassung des Inhaltes ins Booklet geschrieben. Vorbildlich. Auch die akustische Umsetzung sprüht vor Ideenreichtum, denn so hat man beispielsweise einen Professor für Theaterwissenschaften gewinnen können, der als Narrator die Tracks immer wieder mit griechischen Zitaten aus der Odyssey einleitet. Die Musik selbst ist epischer Power Metal, der seltenst aus dem Mid Tempo ausbricht, aber – überraschenderweise – doch genug Abwechslung bietet um die 66 Minuten recht kurzatmig vorbei ziehen zu lassen. Dabei wird handwerklich gar nicht einmal viel mehr als solide Kost geboten. Dramatische Soli, Double-Bass-Gewitter oder gigantische Gesangseinlagen von Fronter Chris Kappas werdet ihr vergebens suchen. Im Gegenteil, da findet man bei konzentriertem Hörgenuss schon mal die eine oder andere verquere Note bzw. Ton, aber das wird durch ein gelungenes und interessantes Songwriting mehr als ausgeglichen. Besonders ansprechend finde ich die mehrstimmigen Hintergrundchöre, mit denen recht oft gearbeitet wird und die den Songs das gewisse epische Moment verleihen. Am besten sicherlich auf dem Albumhighlight „Giants (Lestrygon´s Land)“ nachzuvollziehen. Aber auch „Journey To The Other Side“, „Kalypso“, „Beware Of The Night” mit einer absoluten Hammer-Passage sowie “Who Will Dare To Bend The Bow” wissen absolut zu überzeugen. Hätte „Odyssey“ noch ein, zwei weitere solcher Hammersongs und eine wenigstens ein bisschen druckvollere Produktion, könnte man fast eine „Neun“ zücken. Virgin Stelle-Fans müssen zuschlagen. Die CD könnt ihr bei Mailorder-Versänden oder hier ( http://www.secretport.com ) abgreifen. Weitere Bandinfos unter http://www.reflection.gr
8/10 - SBr


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