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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MALPRACTICE

MALPRACTICE

DEVIATION FROM THE FLOW (50:01 min.)

SPINEFARM / SOULFOOD
Den 13. Januar 2006 sollten sich alle die auf ein erstes Highlight des Neuen Jahres warten dick im Kalender markieren, denn an diesem Tag wird Malpractice´ Zweitling „Deviation From The Flow“ in Deutschland veröffentlichT und von mir gibt es, soviel bereits vorweg, eine dicke Kaufempfehlung. Die Finnen um Ex-To/Die/For-Gitarrist Joonas Koto legen hier ein exzellentes Stück aus der powervollen und zum Glück durchaus zugänglichen Prog-Ecke vor, irgendwo platziert zwischen Threshold und Balance Of Power. Neben der kompositorischen und musikalischen Virtuosität legen die vier Jungens, inzwischen verstärkt durch einen weiteren Gitarristen, immensen Wert auf Nachvollziehbarkeit, knackige Refrains und Abwechslungsreichtum. So resultiert das Ganze in einem kurzweiligen, von Anssi Kippo soundtechnisch gekonnt umgesetzten, Hörgenuss. Neben der starken Gitarrenarbeit von Jonas überzeugt insbesondere Sänger Mika Uronen, der sich, sehr gefühlvoll, überwiegend im mittleren Bereich bewegt, was hervorragend zu den ausgereiften Kompositionen passt und überaus wohltuend für die Ohren daherkommt. Zur Betonung verschiedener Passagen und der Refrains wird sehr passend gedoppelt oder auf Chöre zurückgegriffen. Der Opener „Assembly Line“, mein Lieblingsstück, kommt mit vielen Breaks und Wechseln und effektivem Double-Bass-Einsatz daher. Er gibt die Linie vor, auf der weitere Highlights wie „The Industry“, „The Long Run“ und „Circles In The Sand“ folgen. „Colours In Between“ fällt ein wenig ab und „Expedition“ überzeugt insbesondere im Mittelteil durch hervorragende Gitarrenarbeit. Zum Schluss fasst „Fragile Pages“ noch mal alle Vorzüge dieses Albums einer Band, von der wir sicher noch sehr viel hören werden, zusammen. Dem im Info erwähnten Ziel, die Erben von Dream Theater und anderen Proggrößen werden zu wollen, kommen sie jedenfalls schon recht nahe. Für mich eine gute Acht.
8/10 - TKN


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