Obliveon - Metal und Gothic Webzine
 :: Suchen 

 :: Obliveon.de
· Home
· MySpace
· Links

  Info...
· FAQ
· Kontakt
· Impressum
 

 :: Magazin
· GESAMT
· News
· Interviews
· Konzert/Festivals
· Specials
· Foto Galerie

 :: Reviews
· GESAMT
· CD Reviews
· CD Import
· Eigenpressungen
· White Metal
· DVD/Video
· Bücher/Magazine

ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MANEGARM

MANEGARM

VREDENS TID (50:08 min.)

DISPLEASED / TWILIGHT
Auf ihrem vierten regulären Studio-Output (im letzten Jahr gab´s mit „Vargaresa – The Beginning“ noch eine Zusammenfassung der beiden Demos) haben die vier Schweden ihr Songwriting erneut verbessert und legen einen Release vor, der gekonnt zwischen Viking/Pagan Metal und Folk Metal pendelt. Zwar wird die meiste Zeit midtempo-lastiger (und kein rasender) Viking Metal geboten, aber die Verflechtung mit epischen Momenten und folkig-schunkeligen Saufmelodien geht den Jungs gut von der Hand. Ich würde – wie es in anderen Publikationen teilweise zu lesen war – Manegarm nicht höher bewerten als Thyrfing, aber ein gelungenes, da mitreißendes und abwechslungsreiches Album mit starken Melodien und guten Spannungsbögen legen die Wikinger allemal vor. Übrigens singt der Drummer (Exciter lassen grüssen!) mittlerweile – ebenso wie die Landsmänner von Thyrfing – komplett in Schwedisch. Mit „Sigrblot“ steigt die Band gleich in die Vollen ein. Mit diesem Track hat man einen echten Ohrwurm geschrieben, aber auch die nächsten Songs sind ähnlich gelagert, zwischen Midtempo-Metal und Saufgelagen pendelnd, und erst zum Ende der Scheibe wird es ein bisschen ruhiger. Der Rauswerfer „Segervisa“ ist sogar eine reinrassige Akustiknummer, deren Männerchöre an die genialen Letten Skyforger erinnern. Die Songs sind im Großen und Ganzen gut strukturiert und abwechslungsreich gehalten. Einen Kritikpunkt habe ich allerdings, denn im Gegensatz zu den gelegentlichen Violineneinsätzen, sind die weiblichen Gesangspassagen (nur Kurzeinsätze) an Stellen eingepasst, an denen sie einfach keinen Sinn machen. Nicht nur einmal unterbrechen sie den Fluss der Tracks und sind eher störend als schmückendes Beiwerk. Da aber auch die Produktion aus dem Studio Underground (Carnal Forge, Fleshcrawl) knallt, kann dieser kleine Schönheitsfehler nicht den Gesamteindruck des Werkes schmälern.
8/10 - SBr


[ Zurück zum Index: 'M' ]
 

[ Unsere Webseite weiterempfehlen ] [ Impressum ] [ Seitenanfang ]

© Oblivion 1998-2002 Alle Rechte vorbehalten

Haftungsausschluss/Disclaimer

technisches Konzept, Programmierung & Webdesign by M. Koschinski / C. Fessler