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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MASSEMORD

MASSEMORD

12 YEARS OF MASS MURDERS (69:00 min.)

PERRISH IN LIGHT / TWILIGHT
Abstossende Cover gibts ja wie Sand am Meer, aber Massemord schlagen mit der Illustration zu ihrem neuen Album "12 Years Of Mass Murder" wirklich dem Fass den Boden aus. Eine dahin gemetzelte Kuh liegt im Schlachthaus auf dem Boden und der Metzger steht noch mit dem Tatwerkzeug in der Hand daneben. Wer also noch kein Vegetarier ist, wird spätestens jetzt zu einem. Musikalisch betätigt sich der Zusammenschluss aus der norwegischen ´Warmachine´, dem ´Barren´ und dem italienischen ´Henker´ wie viele andere im Black Metal Metier und das klingt auf Anhieb gar nicht mal so schlecht. Der erste Track der dreizehn Stücke umfassenden Scheibe "Myers Revenge" soll sogar im Gespräch für den letzten Teil der Halloween Filmreihe sein, in der sich Michael Myers als ein der Hölle entstiegener Massenmörder umhertreibt. Lord Hastur Warmachine, der Kopf der Band, hat auch gleich zwei tragende Instrumente eingespielt, eine Gitarre und die Drums. Auf "12 Years Of Mass Murders" wird geknüppelt was das Zeug hält, nebenher wird noch keyboardtechnisch ´experimentiert´ und man bedient sich melodischer Black Metal Riffs, während der ´Henker´ ordentlich ins Mikro rotzt. Track 3 "Last Day Of Snow" gefällt durch extrem harmonische Gitarren und "Hell" beginnt sogar mit einem besinnlichen Piano Intro. Massemord machen keinen reinen Black Metal, sondern bringen zudem epische Gitarrenmelodien in Einklang mit aggressivem Death Metal. Teilweise werden Erinnerungen an Satyricon wach, aber betrüblicherweise ohne deren geniale Kreativität. Auch gothic-lastigere Einflüsse wie z.B. von den ´alten´ Paradise Lost und Schreie wie auf Immortal´s "Damned In Black" sind vorhanden. Extrem unpassend auf der gesamten Scheibe ist der ´Henker´, wenn er sich am cleanen Gesang versucht. So wirds in Track 6 "Den Svarte Skogen" gesangstechnisch total schief und von "Take Me Back To Hell" sollte man da gar nicht erst sprechen... Fazit: Zwar besser, als man es vom bloßen Anblick des Covers erwartet hätte, aber leider auch nicht wirklich gut! Tipp an den ´Henker´: "No clean vocals!!!"
5/10 - UK


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