Obliveon - Metal und Gothic Webzine
 :: Suchen 

 :: Obliveon.de
· Home
· MySpace
· Links

  Info...
· FAQ
· Kontakt
· Impressum
 

 :: Magazin
· GESAMT
· News
· Interviews
· Konzert/Festivals
· Specials
· Foto Galerie

 :: Reviews
· GESAMT
· CD Reviews
· CD Import
· Eigenpressungen
· White Metal
· DVD/Video
· Bücher/Magazine

ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MANIFEST

MANIFEST

HALF PAST VIOLENCE (48:10 min.)

EDGERUNNER MUSIC / TWILIGHT
Die Trondheimer Manifest sind den Lesern des Obliveons keine Unbekannten mehr, wurde deren 2003er selbstproduzierte EP „The Art Of War“ doch bereits auf den Import-Seiten besprochen. Und auch das Debüt „Half Past Violence“ wurde übrigens komplett aus der bandeigenen Tasche subventioniert, bevor man einen weltweiten Lizenz-Deal mit Edgerunner Music unterschrieb. In ihrem Heimatland sind die Norweger mit „Half Past Violence“ vom Geheimtipp (immerhin vier selbstfinanzierte EPs) zum Shooting Star avanciert. Die norwegische Musikpresse ist jedenfalls nach ihrer Notengebeung schier begeistert von „Half Past Violence“. Warum, das lässt sich nach dem Genuss von „Half Past Violence“ nicht immer nachvollziehen. Klar, das Quartett ist extrem darauf bedacht sich von ihren Landsleuten, die zu 90% Black Metal zocken, abzugrenzen und überschreitet beim Songwriting ein ums andere Mal Grenzen, die die insgesamt elf Songs nachvollziehbar erscheinen lassen. Supreme Noise Thrash nennen die Jungs ihren Stil und meinen damit eine Vermengung von fiesem, modern angehauchtem Thrash mit Hardcore-Rhythmen, monotonem Shouting, Screams, Industrial- bzw. Noise-Einflüssen, kleineren Death Metal-Bestandteilen und hin und wieder einigem Tribal-Drumming. Insgesamt also ein Aufguss, der allen Fans von Brachial-Kapellen wie Slayer, Sepultura, Soulfly oder Pantera schmecken müsste. Und doch geht der Großteil der Tracks einfach nicht so gut ins Ohr. Das liegt zum einen an den etwas monotonen und null melodischen Vocals von Stian Leknes, zum anderen an den anscheinend gewollt unzugänglich gehaltenen Songstrukturen. Was Bands wie Watchtower oder Meshuggah zum Götter-Status verholfen hat, will bei Manifest (noch) nicht wirklich funktionieren. Vielleicht sollten es die Jungs mal mit etwas mehr Melodik und weniger Noise versuchen. Für den Anfang ganz knappe Sieben.

7/10 - SBr


[ Zurück zum Index: 'M' ]
 

[ Unsere Webseite weiterempfehlen ] [ Impressum ] [ Seitenanfang ]

© Oblivion 1998-2002 Alle Rechte vorbehalten

Haftungsausschluss/Disclaimer

technisches Konzept, Programmierung & Webdesign by M. Koschinski / C. Fessler