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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BLOODSTAINED ....

BLOODSTAINED COFFIN

CURSED TO EXIST (41:28 min.)

EIGENPRESSUNG / SELBSTVERTRIEB
Da wo dunkle Berge aus der Zivilisation ragen und finstere Wälder ihre tiefschwarzen Schatten auf das friedliche Land werfen, finden wir schon immer kleinere barbarische Völkchen, welche bis dato unentdeckt im Abseits hausen. Um in jenen kalten, lebensfeindlichen Landstrichen die Erhaltung der Art zu sichern, bedienen sich die Urvölker verschiedener Methoden. Eine dieser Massnahmen ist die Ignoranz gegenüber jeglichem pseudokultiviertem Rationalismus. Nicht nur in Duisburg, Hessen und Bayern finden Ethnologen diese Massstäbe, auch im wilden Erzgebirge stossen wir auf dunkle Ureinwohner mit selbigen Angewohnheiten. Die Rede ist vom Stamm der Bloodstained Coffin. Führende Völkerkundler haben unter dem Titel "Cursed To Exist" Kriegstänze und Schlachtelieder dieser Sippe festgehalten. "Infinity Of Cruelty" lässt böse unmenschliche Rituale am inneren Auge vorbeiziehen, böse- böse- böse!!! Beim Hören der darauffolgenden Tänze und Riten erinnern sich wissende Forscher an die Artenverwandtschaft zu den Stämmen der Dismember und einiger anderer Nordstämme. "Inquisition" hört sich durchaus wie ein Liedlein zum Thema Fremdreligion an, lauscht man den bösen Instrumenten und dem wahrhaft unklassischen Gesang, könnte man annehmen dass die Herren Ureinwohner damit grössere Probleme ansprechen. Hübsch garstig und dunkelschwarz. Der Schlachte- und Schächtetanz "Army Of Death" klingt ähnlich wie die alten Weisen des Völkerbundes Protector und lässt sehr frühe Erinnerungen an die Jugendzeiten aufkommen. Ähnlich protectorianisch klingt auch "Cursed To Exist". Knallender geht es dann wieder bei "After The Light" zu. Ein frisch aus Bergwäldern entflohenes Tröllchen stapft laut knirschend in Richtung Zivilisation und richtet mit böser Stimme, sehr sehr schlechten Gedanken und der Streitklampfe unheimlichen Kollateralschaden an. Das auffolgende "Mutant" entpuppt sich als akkustische Fortsetzung der Trollgeschichte, nur dass der steinerne Gesell jetzt wirklich riiiiiichtig böse geworden ist, giftig, wild und ohne Gnade wird zerstapft und kaputtgehauen was sich in den Weg stellt. Hohoho!!!! "Creatures Of The Underworld" setzt dem Scheibchen die Krone auf. Barbarische Wilde tanzen im Lendenschurz ums Lagerfeuer, beissen frische Steaks aus lebenden BSE- Rindern und freuen sich in garstigster Manier über ihr eigenes Dasein.Wow! In ähnlicher Weise überrollen uns "Maze Of The Damned" und "Vengeance". Ein Höllentanz der Superlative. Liebe Erzgebirgstouristen, haltet euch bei einem Besuch in den Bergen bitte nur auf den ausgeschriebenen Touristenwegen auf, traut niemandem und verlasst euch nur auf eure eigene Überlebensfähigkeit! Solltet ihr ein Schild mit der Aufschrift "Bloodstained Coffin" zu Gesicht bekommen, ist es bereits zu spät. Die Kochtöpfe der wilden Sippe warten bereits auf euch! Fazit:Death Metal nach Art der Herren Dismember, Protector oder der frühen Paradise Lost, sauber gemacht, kein schlechtes Handwerk, starker Gesang, durchgängig gespielt und voller Druck und Antrieb. Die Aufnahmequalität lässt ein wenig zu wünschen übrig, aber das lässt sich irgendwann alles ändern. Kurz und bündig 5 Punkte... (Und knuddlt mal bitte einer die Uta ganz lieb;-) http://www.bloodstained-coffin.de
5/10 - LRD


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