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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MOORE

MOORE

DANCE OF THE DAMNED (24:43 min.)

NIGHTWING RECORDS / US-IMPORT
Die Colorado-based Band Moore sollte euch eigentlich ein Begriff sein. Nicht nur weil ich für ihren ersten Longplayer „Bleed“, der Ende 2004 erschien, 10 von 10 Punkten auf unseren Import-Seiten gezückt hatte und ein Interview mit Sänger Jim Moore machte, sondern weil die Band einfach schweinegeile Musik spielt. Zuvor hatte die Combo bereits drei Maxi-CDs eingespielt, die ich hier nach und nach vorstellen möchte. Den Anfang machte 1996 die 6-Track-Maxi (plus Spoken Word-Intro) „Dance Of The Damned“. Damals spielte – abgesehen von Bandleader Jim sowie Drummer Erik Grove – noch ein anderes Line up. Und obwohl die Scheibe mittlerweile fast 10 Jahre auf dem Buckel hat, knallt die Silberscheibe ohne Ende und es finden sich auf „Dance Of The Damned“ sogar zwei Tracks, die auf „Bleed“ wieder veröffentlicht wurden. Dies sind allerdings auch zwei der besten Songs auf der Scheibe, nämlich „Warfare“, der wie eine Mischung aus Mötley Crüe, WASP und Lizzy Borden klingt, sowie das noch geilere „A&B (Assault & Battery)", das ebenfalls besten US-Metal bietet. Hört man sich die alten Versionen dieser Songs an, so weiß man allerdings sofort, warum die Band auf Neueinspielungen Wert legte. Weil nämlich die Tracks zwar unglaublich gut sind, die Produktion der Musik aber zu keiner Zeit gerecht wird. Das dritte Highlight der Mini ist das von Kampfgetümmel eingeleitete Instrumental „Battle Hymn“. Eine starke Melodie, welche die Jungs da ersonnen haben. Hier macht sich insbesondere auch der Keyboarder positiv bemerkbar, der zu Zeiten von „Bleed“ berets aus dem Line up entfernt war. Wer auf US-Metal steht, kommt an Moore nicht vorbei. Als Vergleich seien hier insbesondere die Schock-Rocker von Lizzy Borden genannt. Da die Jungs nun schon seit fast 10 Jahren geile Musik abgeliefern, ist es mir umso mehr ein Rätsel, warum die Band bis heute unsigned ist. Vielleicht ändert sich das in Kürze, denn Jim und Drummer Erik wollen auf der diesjährigen Popkomm ordentlich Werbung für sich machen und einen eigenen Stand eröffnen. 9 Punkte trotz verhältnismäßig schlechter / altbackener Produktion. http://www.mooremetal.net
9/10 - SBr


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