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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BLINDSIDE

BLINDSIDE

A THOUGHT CRUSHED MY MIND (66:01 min.)

DRT / SOULFOOD
Als die Mitteilung durch die Fangemeinde lief, dass Blindside aus Schweden ihre ersten beiden U.S.-Alben wieder veröffentlichen: „Blindside“ und „A thought crushed my mind“ (mit jeweils vier neuen Songs aufgepeppt) war die Freude groß, denn nicht ganz umsonst werden bzw. wurden die vier Schweden als heißestes Eisen bei den Cowboys der Crossover-Szene gehandelt. Und nicht umsonst werden diese beiden ersten Scheiben aus dem Jahre 1997 und 2000 der treuen Anhängerschaft wieder zugänglich gemacht, denn die Vier haben ja beim damaligen Major Elektra (der bekanntlich 2004 die Pforten schloss um von Warner geschluckt zu werden) ihre Tinte auf das Papier gebracht und mit Howard Benson (P.O.D.) was ganz Neues zu produzieren, um sich in den Pantheon der extrovertierten Krachschläger einen krisensicheren Platz zu erobern. Und das sollte den Jungs um Christian Lindskog nach gut einer Dekade knochenharter Kilometerfresserei auf den Strassen und Bühnen dieses und des amerikanischen Kontinents durchaus gegönnt sein. Während permanent kurze Leuchtfeuer am Crossover-Himmel und in den Videorotationen aufflackerten – und (oft schnell) wieder verglühten, hat man das Quartett aus Schweden immer irgendwie nicht gesehen, so hoch sie auf der Bühne auch hüpften. Trotz der guten Bekanntschaft zu P.O.D.. Und nun zeigt man noch mal mit den beiden Silberlingen „Blindside“ und „A thought crushed my mind“, dass man sich die Sporen verdient hat und lässt noch mal ein pures Hardcore-Crossover-NuMetal-Gewitter auf die Fans los, quasi als Stimme aus der eigenen Vergangenheit. Insgesamt merkt man schon deutlich, dass die Jungs seinerzeit noch auf der Suche nach der eigenen musikalischen Identität waren, so durcheinander und in alle Richtungen offen präsentierten sich die Schweden damals – und machten allerdings deutlich klar, dass da noch viel los sein wird in punkto Songwriting und technischer Umsetzung. Nun gut, die Zukunft hat’s bewiesen, ob es dann allerdings mit der erneuten Veröffentlichung der Scheiben noch was zu beweisen gibt, das mag dahingestellt sein. Auch wenn neue Songs drauf sind. Seit „Silence“ aus dem Jahr 2003 hat man nicht viel mehr von Blindside gehört und so hinterlässt – nicht musikalisch, das ist kaum angreifbar – aber zukunftsorientiert dieser Re-Release irgendwie ein großes Fragezeichen, trotz der neuen Aktivitäten der Band. Warum dann noch eine kommende DVD mit Vergangenheitsbewältigung? Warum dann nicht direkt ein komplett neues Werk?
Ohne Wertung - MP


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