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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BLOODY DEAD A ....

BLOODY DEAD AND SEXY

NARCOTIC ROOM (49:29 min.)

ALICE IN / NOVA MEDIA
„A Friend in Mescalin“ ist nicht etwa ein Lied über ein Ferienlager in der Wüste von Mexiko – es ist das ganze Gegenteil. Der schnelle, düstere, starke Tobak den die deutsche Band Bloody Dead And Sexy im ersten Song ihres zweiten Longplayers auffahren, ist nur der Anfang einer Reise in den schwarzen Rausch einer kaputten Welt. Was man als Hörer geboten bekommt ist eine extrem dichte und bedrückende Stimmung, die amerikanische Gothbands nicht besser hinbekommen. Die Drums peitschen die Songs nach vorn, die Gitarren flirren rasend und psychedelisch, der Bass ist bis in die Magengrube zu spüren. Feinster Stoff für die Ohren, wenn es darum geht, sich schnell und gut aus dem Jetzt zu katapultieren. Tanzbar bis zur Ekstase und sehr genial auf dem schmalen Grad zwischen Melodie und Rotzigkeit wandelnd. Mit „Slow“ gelingt ihnen eine Ballade, die so trauerschwer wie nur irgendwas daherkommt. Schleifend im Sound und sparsam instrumentiert gräbt sich dieser Titel tief ins Unterbewusste und lasst nur noch müde den Kopf hin und her schwingen. Große Kunst. Auch bei „Narcotic Room“ nehmen sie die Geschwindigkeit etwas heraus – der Einstieg gelingt hypnotisch und das ganze Lied wabert einem dunkel entgegen. Bei „Suitcase Men“ wird das Tempo wieder angezogen, eine raue und wütende Nummer. Eine der geilsten Nummern überhaupt ist „Around & Around“ – Bass und Drums wechseln sich im Kampf um das deutlichste Gehör ab und inszenieren Bedrohung. „Find a clean needle“ ist noch einmal beste psychedelische Drogenmucke und streckt sich auf über 10 Minuten voller Einsamkeit, nur noch begleitet vom Wummern der Bässe. Mit „Secret Gardener“ klingt eine CD aus, die man in den dunkelsten Stunden nicht missen möchte.
9/10 - DB


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