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ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: REDEMPTION

REDEMPTION

THE FULLNESS OF TIME (57:32 min.)

MASSACRE / SOULFOOD
Gestaltete sich der über das US-Label Sensory erschienene Redemption-Erstling (siehe Import-Reviews) noch eher als Projekt-CD gestandener Metal-Größen, so konnte Songwriter Nicolas van Dyk mittlerweile eine feste und dennoch zum Teil reichlich etablierte und auch anderweitig agierende Musikergilde um sich scharen. Neu dabei ist die Rhythmus-Sektion der Ami-Prog-Metaller Prymary (Basser James Sherwood und Trommler Chris Quirarte; siehe auch Konzertbericht vom Headway-Festival 2005), weiterhin im Boot ist dagegen Bernie Versailles (ex-Abattoir, ex-Agent Steel, Engine), und der Debüt-Gast und van Dyk-Kumpel Ray Alder (Fates Warning, Engine) wurde gleich mal als permanenter Sänger verpflichtet. Auf Darbietungen von Rick Mythisian (ex-Steel Prophet), Mark Zonder (ex-Fates Warning) und Michael Romeo (Symphony X) muss man dafür heuer komplett verzichten. "Fullness Of Time" beweist dabei einmal mehr, welch´ begnadeter Sänger Ray Alder ist, brilliert der ausdrucksstarke Frontmann doch erneut mit packenden, einfühlsamen Gesangslinien, wenngleich sich seine überwältigende Expressivität im melancholischen, kompositorischen Kosmos von Jim Matheos noch eindringlicher und tiefschürfender entfalten kann. Nichtsdestotrotz weiß Alder auch im Kontext Redemptions mit diversen Gänsehautmomenten zu glänzen, zumal die neun Tracks auch musikalisch mitunter an neuere Fates Warning erinnern (allen voran die Strophe und der Chorus des brillanten "Parker´s Eyes"). Prog Metal-Fans, die auf stoisches Griffbrett-Geschredder und spieltechnische Selbstverliebtheit verzichten können und stattdessen lieber auf exzellente, durchdachte, gefühl- und stimmungsvolle Technik-Metal-Tracks in der Schnittmenge aus diversen Fates-Facetten und Dream Theater ("Awake") setzen, müssen hier zugreifen.
8/10 - CL


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