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ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: RAVEN BLACK N ....

RAVEN BLACK NIGHT

CHOOSE THE DARK (57:21 min.)

EIGENPRODUKTION / AUSTRALIEN-IMPORT
Raven Black Night ist die zweite Band des The Loving Tongue-Sängers Honey Boy Jim oder The White Knight, wie er sich hier nennt. Im Gegensatz zu The Loving Tongue ist Raven Black Night eine Spur härter, verarbeitet aber noch immer sehr viele Seventies-Einflüsse in ihrem Sound. Eigentlich muss man auch bei Raven Black Nights Debütalbum „Choose The Dark“ von einer kruden Mixtur sprechen, die alles verarbeitet was irgendwie Metal und Hard Rock ist. Nicht umsonst gibt die Band selbst ihre Einflüsse mit so unterschiedlichen Combos wie Black Sabbath, Dio, Deep Purple, Led Zeppelin, Jimi Hendrix, Kiss uns St. Vitus ebenso wie mit Iron Maiden, Slayer, Paradise Lost und Cathedral an. Allein an der Aufzählung könnt ihr schon erkennen, dass der Vierer eine ausgeprägte Vorliebe für Seventies-Hard Rock und Doom Metal in jeder Form hat. Hört sich ein bisschen nach Kauz-Metal an, und so klingt es auch. Der Opener „Morbid Gladiator“ legt mit einem klassischen Hard Rock-Riff und dem dazu passenden Gesang los. Das folgende „My Love Is Holy“ ist in meinen Augen ein wenig zu lang geworden und fällt hauptsächlich durch die zahlreichen hohen Schreie auf, die irgendwo zwischen David Byron (Uriah Heep) und King Diamond liegen. „Gothic Black“ ist recht interessant, wird der Track doch mit einer eher Maiden-typischen Basslinie eröffnet, während die Gesangseinlage sich als kehlige Death Grunts präsentiert. Besagte Iron Maiden-Einflüsse finden wir im späteren Verlauf auch z.B. auf den Tracks „If You Choose The Dark“, das vom Aufbau und der Struktur an die „Somewhere In Time“-Phase erinnert. Auch der Gesang ist stellenweise Bruce Dickinson-lastig. Ebenso „Blood On My Wings“, welches Maiden-Anklänge aus „Powerslave“-Zeiten mit 70ies-Hard Rock und viel Doom verbindet. Gesangsmäßig gibt es streckenweise Death Grunts, die mit eher hohen, und somit völlig ungewöhnlichen, Gitarrentönen unterlegt werden. Mit „Choose The Dark“ legt die Band ein Album vor, das sehr experimentell, sehr aufgeschlossen und auch sehr mutig ist. Denn die Gefahr, sich mit dieser Mischung zwischen alle Stühle zu setzen, ist doch sehr groß. Echter Kauz-Metal halt. (Wobei Fans von Truppen wie Manilla Road und ähnlichen die Wertung wahrscheinlich als schlechten Witz empfinden dürften.) http://www.geocities.com/ravenblacknightmusic
6/10 - SBr


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