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ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: RAM-ZET

RAM-ZET

INTRA (53:37 min.)

TUBA RECORDS / SOULFOOD
Ganz so einfach machen es einem RAM-ZET wirklich nicht. Bei der Norwegern gibt es keine klare Ausrichtung und sie können weder in die Black Metal Schublade gesteckt werden, auch wenn die Grundelemente vorhanden sind. Auch beim Death Metal sind sie nur bedingt richtig aufgehoben, zu verstört wirken die Drehungen und Wendungen und zu einschmeichelnd der weibliche Gesang. Die Soundmischung weist aber die extremen Standards skandinavischer Bands auf, so dass ich das ganze mal extremen Genremix mit schwarzmetallischen Wurzeln bezeichnen möchte. Und genau das ist es doch, was die Sache erst interessant macht, denn im musikalischen Einheitsbrei bewegen sich bereits zahllose Bands, die eigentlich keiner mehr so richtig hören mag. Also noch mal rein die Scheibe und volles Brett die rasenden Gitarrenläufe, brutalen Knüppeldrums, weinenden Keyboardmelodien und schon besänftigend anmutenden Geigen. Und wenn Zet seinen brutal-krächzenden Düstergesang zum besten gibt, steigert sich die Gitarren und Drum zu einem abgedrehten Stakkato, was immer wieder von melancholischem, gothicartigen Gesang eingefangen wird. Stellenweise dramatische Parts wechseln sich mit progressiven Abschnitten, bauen an der einen Stelle Zusammenhang und Eingängigkeit auf, um ihn dann unvermittelt wieder zu zerstören. Und was heißt das jetzt? Ja, ich kann nur bestätigen, der Stilmix funktioniert und verbirgt einige Überraschungen. So abgedreht und sperrig die Chose auch wirkt, sie geht rein ins Ohr, bleibt haften, macht Spaß und bietet alles andere als Langeweile. Macht mich aber nicht dafür verantwortlich, wenn ihr vereinzelt zu der Auffassung gelangt, die schräge und abgefahrene Scheibe nur mit bewußtseinserweiternden Drogen konsumieren zu können. Ach ja, einen Kritikpunkt hätte ich dann doch noch. Auch wenn eine gelegentliche Verschnaufpause erforderlich ist, aber das instrumentale Zwischenspiel ‛Peace’ muss nun wirklich nicht sein.
9/10 - RB


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