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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BODIN, TOMAS

BODIN, TOMAS

I AM (63:24 min.)

INSIDE OUT / SPV
Die Formation um Tomas Bodin rekrutiert sich aus seinen Kollegen von The Flower Kings sowie Glenn Hughes-Gitarrist Jocke JJ Marsh. Dazu noch zwei Frauen und ein Mann für das Mikro und als Kozept eine philosophisch-religiös angehauchte Prog-Opera. Das ganze hat Tomas Bodin in drei Suiten aufgeteilt, eben in I, A und M. Mit I wird die progressive Schiene bedient, wobei das Keyboard die treibende Kraft darstellt und wie ein Motor durch den ersten Teil pflügt und der Gitarre einen zusätzlichen Kick verleiht, im ordentlich rockenden Gewand daherzukommen. Anders Jansson, zuständig für den männlichen Gesangspart, knickt in den hohen Passagen des öfteren ein und hinterläßt so keinen glücklichen Eindruck. Wesentlich ruhiger und bluesorientiert geht es auf A weiter. Auch hier darf der ausgedehnte Gitarrenpart nicht fehlen und das Piano verweilt wohl gesetzt und gleich einer künstlerischen Pause, um dem Ende einen würdigen Abschluss zu bereiten. Das abschließende M führt wieder ruhig ein, geht dann aber keyboardgetrieben nach vorne, wechselt sich Hand in Hand mit der Gitarre ab, verschmilzt und lullt als breiter Klangteppich ein, ehe es wieder zur Eingangsruhe zurückkehrt, einen bluesigen Touch bekommt, zum Ende hin nochmal opulent auffährt und in bester Opernmanie endet? Gute Frage, denn bevor ich mir Sorgen machen musste, welches Lungenvolumen Anders Jansson für den finalen Abgesang wohl zu bieten hat, bricht die Scheibe ab, ganze 37 Sekunden zu früh. Nun ja, ich gehe mal davon aus, dass alles gut verlief und ein Sauerstoffzelt nicht erforderlich war. Es bleibt, trotz der kleinen Schönheitsfehler beim Gesang im ersten Teil und abgesehen vom abrupten Ende eine interessante Mischung und gelungene Zusammenführung der musikalischen Elemente, eingebettet in eine Story, die uns wohl noch häufiger als Fragestellung begegnen wird.
7/10 - RB


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