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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BISS

BISS

FACE-OFF (41:09 min.)

AOR HEAVEN / SOULFOOD
Drei Alben – drei Sänger. Das kann im Zweifelsfall jeder normalen Band das Genick brechen. Nicht so im Fall von Biss, die erst mit Fernando Garcia (ex-Victory), Michael Bormann (ex-Jaded Heart) und neuerdings mit Marc Storace (Krokus) aufwarten können. Im Januar durfte ich schon fünf Songs hören, als ich zum Studioreport (siehe Specials) eingeladen wurde. Grundsätzlich hat sich meine Meinung den damaligen Songs gegenüber nicht geändert. „Breathless“ ist der belanglose Rock-Opener geblieben, „Rejected“ bleibt trotz fünf weiterer Neuzugänge der treffsicherste Song, und „Pyromania“ mit Sicherheit nicht ungewollt von Def Leppard beeinflusst. „Big Life“, bei dem ich die Ehre bekam Backing-Vocals beizusteuern, gehört mit seinem simplen Chorus und Aufbau zwar nicht zu meinen Favoriten (liegt wahrscheinlich zum Teil auch an deinen Backings!!!;) - CL), obwohl er für manchen noch als klassischer Party-Stampfer durchgehen wird. An dieser Stelle aber noch mal ein ´Danke Schön´ für dieses Happening. „D.S.O.D.“ peilt einen geilen Riff an und explodiert in dem wohl besten Refrain des melodischen Hard-Rock-Albums. „Raise The Hammer“, die Icon-Cover-Version, ist eine sehr gute Wahl, passt perfekt zu den restlichen Songs und gehört zum Besten, was „Face-Off“ (Titel und Cover-Foto-Idee leider vom gleichnamigen John Woo Film mit John Travolta und Nicolas Cage geklaut) zu bieten hat. „Calling“ ist ein Standard-Filler, „Fire In The Night“ ein passender Mix aus Krokus und Biss und ein garantiert funktionierender Live-Song. Das von Annihilator entlehnte Gitarren-Riff in der Halbballade „Lady Of The Night“ passt wie die Faust aufs Auge, und der letzte Beitrag, „Wiseman“ schlüpft in ein etwas moderneres Gewand und zeigt was mit etwas Mut noch möglich gewesen wäre. Seien wir mal ehrlich: Die Hard-Rock-Chose ist zwar das Element dieser beiden Recken (Doc Heyne – Gitarre) und Marc Storace), aber das moderne Stück „Wiseman“ hat genau die Power und die Seele, die den restlichen Stücken abhanden gekommen ist. Wie die meisten Produktionen aus dem Hause Barfly ist die Arbeit ohne Ecken und Kanten vollbracht. Mit ein bisschen mehr Biss könnte dieses Album höhere Noten erzielen.
7/10 - SBk


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