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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BATHORY

BATHORY

DESTROYER OF WORLDS (66:01 min.)

BLACK MARK / SPV
Welches traditionsbewusste (schwarz)metallische Herz schlägt bei dem Namen Bathory nicht in ungeahnte Höhen? Mastermind Quorthon hat wahre Heerscharen von Musikern beeinflusst und inspiriert. Einmal mehr im absoluten Alleingang entstand das neue Werk „Destroyer Of Worlds“. Und das Ergebnis? Nun, das Album lässt sich grob in drei Parts unterteilen. Auf der einen Seite haben wir Material in bester „Blood On Ice“ oder „Hammerheart“ Tradition. „Lake Of Fire“, „Ode“ oder „Pestilence“ betrachten das Thema Tod in epischer Tiefe und musikalisch werden atmosphärische Klänge durch die typischen Bathory Chöre begleitet. Grandios! Etwas unausgegoren und teilweise chaotisch nehmen sich dagegen die schnellen Sachen aus. Stellvertretend seien hier die beiden „Kriegshymnen“ „Death From Above“ oder aber „109“ genannt. In diesem Zusammenhang wirkt auch die Kurze Harley-Homage „Krom“ wie ein als Pausenfüller gedachter Schnellschuss. Neorhythmisch, ja fast ein wenig an Orphanage erinnernd, bahnt sich dann die Nummer „Sudden Death“ ihren Weg in die von Fragezeichen gepeinigte Lauscher des Hörers. Wie der Titel schon sagt, geht es hier um den Eishockey-Sport. Ein Song in drei Drittel und Overtime gegliedert ist doch wahrlich merkwürdig, oder? (Achtet auf die Pausenorgel nordamerikanischer Arenen im Mittelteil. Kult!!!) Ebenfalls äußerst strange gestaltet sich die lyrische Aussage von „Liberty & Justice, denn hier widmet sich Quorthon seinen anti-amerikanischen Gedanken. „Destroyer Of Worlds“ entpuppt sich als ein Album voller Überraschungen aber auch verwirrender Gegensätze. Würde es sich nicht ausschließlich um neue Nummern handeln, könnte man meinen, eine „Best Of“ Scheibe verschiedener Schaffensperioden ausgegraben zu haben. Scheinbar hat Quorthon an alle Fanschichten gedacht. Eigentlich nicht die schlechteste Idee.
8/10 - US


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