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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BOYSVOICE

BOYSVOICE

SERENITY (57:14 min.)

ESCAPE / SOULFOOD
Egal welche Erfolge die deutsche Combo Anfang der 90er-Jahre erzielte, Fakt ist, dass ihr zweites Album von der EMI nicht mehr gewollt wurde und als es dann 1993 bei KDC erschien, wurde es nicht gekauft. Jetzt wollen die vier Recken, Sänger Mani Gruber, Basser Jochen Mayer (Casanova), Gitarrist Peter Diezel und Drummer Alex Hoetzinger noch mal durchstarten. Ob es ihnen gelingt, wage ich jedoch zu bezweifeln. Stark an Bonfire angelehnt, forcieren sie einen Poser-Sound, der längst überholt ist. Seichte Kost mit „Nanana-Texten“ und einer Gesangsstimme von Omis Liebstem. Huaarggh! Da fallen mir spontan zwanzig AOR- und Poser-Kapellen ein, die aus dem Stehgreif 100% besser sind. Musik ohne Biss, und keine Ecken und Kanten. Extrem glatt poliert und mit kläglichen Versuchen neue Elemente einzubringen. Soll das Rap sein bei „Best Friend`s Lover“? Ich glaub, ich muss kotzen. Man sollte die Finger von Sachen lassen, die man nicht beherrscht. Sicher, mancher Refrain hätte vor zwanzig Jahren einige Menschen begeistert, aber heuer erntet man nur ein müdes Lächeln. Dies ist kein Hard-Rock, sondern Pop-Rock der müden und geklauten Sorte. So bald ein Gitarren-Riff erfolgreich Fuß gefasst hat, driftet man in balladeske Töne ab. Immer! Das nimmt den Schwung aus den ganzen Songs. Warum Haferschleim essen, wenn es Steak sein kann? Eben! Dieses Album bitte tunlichst meiden.
3/10 - SBk


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