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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MOLLY HATCHET

MOLLY HATCHET

WARRIORS OF THE RAINBOW BRIDGE (58:51 min.)

STEAMHAMMER / SPV
Ich muss gestehen, es fällt mir immer noch relativ schwer aktuelle Molly Hatchet-Alben zu rezensieren, bleibt die Musik der Südstaaten-Rocker für mich doch wohl auf ewig mit deren Ur-Sänger Danny Joe Brown verbunden. Ich könnte jetzt gar nicht einmal sagen, ob das alte Material der Band und frühe Alben wie „Firtin´ With Disaster“ oder „Beatin´ The Odds“ einfach besser waren oder ob dies schlichtweg eine Verklärung von Jugenderinnerungen ist. Diese Erinnerungen an die Anfangstage der Band sind sicherlich der Grund dafür, warum mir das schöne „Behind The Bedroom Door“ neben der Halbballade „Rainbow Bridge“, welches Bandleader Bobby Ingrams im letzten Jahr aufgrund eines Autounfalls verstorbener Frau gewidmet ist, am besten gefällt. Aber es gibt noch weitere frohe Neuigkeiten für Traditionalisten wie mich. Mit Dave Hlubek hat ein Gitarrist der Anfangstage wieder Aufnahme ins Bandlager gefunden und mit Bassist Tim Lindsey ist gar ein Ex-Mitglied der Southern Rock-Legende Lynyrd Skynyrd zu Molly Hatchet gestoßen. Aber mit etwas Abstand betrachtet ist den Jungs um Gitarrist Bobby Ingram und Sänger Phil McCormack wohl eines der besten Alben der letzten Jahre gelungen. Wäre da nicht diese Verklärung der Vergangenheit, dann könnte „Warriors Of The Rainbow Bridge“ ohne Probleme mit den genannten Werken aufnehmen. Molly Hatchet haben an Härte und Kompromisslosigkeit zugelegt. Selten zuvor hat Southern Rock dermaßen kraftvoll geklungen. Zwölf Tracks stehen auf dem aktuellen Output, die größtenteils erdig und hart rockend im Midtempo daher kommen. Dazu einige coole Melodien und die üblichen bluesigen Gesangseinschübe und fertig ist „Warriors Of The Rainbow Bridge“, das in weiteren 25 Jahren wahrscheinlich mit als eines der besten der Bandgeschichte gelten wird.
8/10 - SBr


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