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ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: RUSSEL ALLEN

RUSSEL ALLEN

RUSSEL ALLEN’S ATOMIC SOUL (50:11 min.)

INSIDE OUT / SPV
Den Herrn muss man sicherlich nicht weiter vorstellen, ist er uns als Sänger von Symphony X ein Begriff. Anders als bei seiner Stammband ist das hier in Rede stehende Album ein waschechtes Rock-Album, auf dem Mister Allen seinen Wurzeln frönt. Dementsprechend finden wir auf diesem Album auch erdige Rocknummern mit starkem Flair der 70er. Kein Wunder, da ihn Gruppen wie Rainbow, Dio, Led Zeppelin und Black Sabbath fasziniert haben. Dementsprechend rockig ist mit "Blackout" auch der Einstieg. Wie sehr ihn die 70er geprägt haben, wird für mich auf dem nachfolgenden "Unjustified" deutlich, denn spätestens hier fühlt man sich wie in diese Zeit zurückversetzt und Deep Purple lassen grüßen. Da Russel Allen das gesamte Material komponiert und arrangiert hat, sowie eine Vielzahl der Gitarren- und Bassparts eingespielt hat und seine Fähigkeiten auch am Keyboard einsetzte, ist die Scheibe, wie auch nicht anders zu erwarten, entsprechend abwechslungsreich ausgefallen. Dazu der kraftvolle Gesang, der den rockigen Nummern absolut gerecht wird. Riecht "Seasons Of Insanity" anfänglich noch nach AC/DC, wird dieser Eindruck jäh unterbrochen und es wird uns eine trockene Rocknummer geboten. Mit "Gaia" wird die angesprochene Abwechslung als Form einer etwas orientalischen und schwermütigen Nummer umgesetzt. Einen Hauch von Prog kann "We Will Fly" nicht verleugnen, mag es am Songaufbau liegen oder an Michael Pinellas Klavierspiel, ich hätte mich nicht gewundert, wenn dieser Song auf einem Album von Symphony X aufgetaucht wäre. Insgesamt ist Russel Allen ein sauberes Rockalbum gelungen, in dem einiges der 70er enthalten ist, ohne dass es deswegen irgendwie angestaubt klingt. Es gehört auf jeden Fall zu den besten Rockalben, die ich in der letzten Zeit gehört habe. Reinhören!
8/10 - RB


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