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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MILÙ

MILÙ

NO FUTURE IN GOLD (50:42 min.)

E-WAVE / BMG
Anke Hachfeld verfügt über eine der schönsten und ausdrucksstärksten Stimmen, vor allem live und weit über die Grenzen Deutschlands hinaus. Wer in der Vergangenheit je einem Mila Mar-Konzert beiwohnen durfte, wird das bestätigen können. Doch die Zeit von melancholischen, leicht düsteren Klängen und Ethno-Grooves gehört der Vergangenheit an und so orientiert sich Milù an seichtem, deutschsprachigem Entertainment der Marke Silbermond und Konsorten. Stimmlich immer unterkühlt, ohne wirkliche Emotionen im Gesang und songschreiberisch sehr minimalistisch, zuweilen sogar an ältere U2 erinnernd („Nimm mich“), doch auf der anderen Seite leider auch sehr kalkuliert und ohne Mut zum Experiment. Schwer gewöhnungsbedürftig zudem die vollkommen umarrangierte Version des Alexandra-Klassikers „Mein Freund der Baum“, wo sich zumindest im Background etwas von der originären Stimmgewalt Anke Hachfelds erahnen lässt. Höhepunkte des Albums sicher die Single „Aus Gold“ und das sanfte und schwermütige „Nie genug“. Löst man sich von dem Wissen um Ankes musikalische Vergangenheit und betrachtet „No Future In Gold“ als eigenständiges Album, ist man sicher versucht hier eine grossartige Zukunft zu prophezeien, doch unter Berücksichtigung ihres gesanglichen und leider nun vollkommen brachliegenden Potentials bleibt ausser einem grossen Fragezeichen nur wenig zurück.
6/10 - MK


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