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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MIDNIGHT

MIDNIGHT

SAKADA (53:24 min.)

BLACK LOTUS / SOULFOOD
Midnight, alleine bei der Nennung des Namens des ehemaligen Crimson Glory-Frontmannes, bekommen US Metal-Anhänger feuchte Augen, zählen das Debüt der Band und das nachfolgende „Transcedence“-Album doch bis zum heutigen Tage absolute Klassiker des Genres dar. Mit dem dritten Album „Strange And Beautiful“ schieden sich dann die Geister und Crimson Glory waren in der Originalbesetzung kurz darauf Geschichte. Und genau hier scheint Midnight mit seinem Comeback jetzt auch wieder ansetzen zu wollen. Der Opener „Incubus“ ist noch ein gutklassiger US Metal-Track mit den unverwechselbaren Gesang Midnights, nachfolgendes „Berber Trails“ beinhaltet die typischen Led Zeppelin-Elemente, die bereits „Strange And Beautiful“ charakterisiert haben, doch was dann folgt, ist schon recht ernüchternd. „Cat Song“ ist ein lupenreiner Country-Song, und ein schlechter noch dazu, „Little Mary Sunshine“ nervt durch übertrieben Härte, „Miss Katie“ und „Lost Boy“ lassen noch einmal Zeppelin Revue passieren, das allerdings halbwegs manierlich, „War“ ist wieder ein Schritt zurück zu US Metal-Tugenden, wäre bei „Transcendence“ aber mit Sicherheit durch Songwriting-Raster gefallen, „Pain“ wartet mit einen guten Refrain, aber vollkommen nervigen Gitarrenparts auf und alleine das abschliessende „Sakada“ lässt mit dem markanten und nach wie vor brillianten Gesang Midnights und der atmosphärischen Stimmung in der Tat noch einmal Erinnerungen an das Debüt Crimson Glorys wach werden. Dies ist auch der absolute Höhepunkt des Albums, fühlt man sich doch zuweilen an solche Übersongs wie „Lost Reflection“ oder „Dream Dancer“ erinnert. Doch unter dem Strich überwiegt die Enttäuschung, oder liegt es vielleicht daran, dass die Erwartungshaltung einfach zu gross war?
6/10 - MK


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