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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: METALIUM

METALIUM

DEMONS OF INSANITY – CHAPTER FIVE (66:19 min.)

ARMAGEDDON MUSIC / SOULFOOD
Als Metalium Ende 1999 starteten, gelang Ihnen gleich mit ihrem Debüt „Millenium Metal“ ein Start nach Maß. Hoher Chart-Einstieg, durchweg positive Resonanzen und eine Europatournee sowie Auftritte bei den größten Festivals waren der verdiente Lohn. Mit dem 2000er Nachfolger „State Of Triumph“ konnte an das gute Debüt angeknüpft werden, ehe durch Wechsel im Line up die Herren um die Galionsfiguren Metalian und Metaliana etwas an Fahrt verloren haben. Es ist also nun an der Zeit, verlorenen Boden wieder gut zu machen. Die Voraussetzungen dafür sind gegeben, denn die Besetzung ist nun bereits seit dem Drittling „Hero Nation“ konstant und man konnte, wie bei den letzten beiden Alben, Don Airey für die Keyboards gewinnen.
Die erste Veränderung hat man thematisch vorgenommen. Standen vorher Held Metalian oder nachher sein weiblicher Pendant Metaliana im Vordergrund, hat man sich nun zeitkritischen Themen wie dem Klonen von Menschen, den Raubbau an der Natur aus reinen Profitgründen oder die fatale Ignoranz der Menschen gegenüber den Naturgewalten angenommen. Eingeleitet wird der 14 Tracks umfassende Fünftling im Intro dementsprechend mit den mahnenden Worten: „Don’t you dare to rewrite genesis … or you will become a demon of insanity.“ Und mit dem folgenden ’Power Of Time’ zeigen die Jungs gleich, in welche Richtung es gehen soll. Mit viel Power und ordentlich treibend geht das Stück temporeich nach vorne, zeugt nur so vor Spielfreude und setzt ein nachhaltiges Ausrufezeichen. In die gleiche Kerbe schlägt auch das nachfolgende Titelstück, ehe es mit ’Cyber Horizon’ kraftvoll beginnend mit kurzem Midtempopart ähnlich knackig zu Werke geht. Mit ’Ride On’ wird das Gaspedal etwas zurückgenommen, lässt das Drumming stärker in den Vordergrund treten und findet auch Raum für ein schönes Gitarrensolo. Die Verschnaufpause findet mit ’Endless Believer’ seinen Fortgang, eine ruhige und melodisch getragene Gesangsnummer mit Sprecherbegleitung. Das folgende ’Sky Is Falling’ ist eine typische Power Metal-Nummer und schließt die erste Hälfte gut ab. Der Beginn des zweiten Teils ist wieder midtempolastig und hat mit ’Destiny’ eine schöne Refrain-Mitgröhl-Nummer parat, wo der Metal Chorus live sicherlich locker vom Publikum übernommen wird. Das kritische ’Mother Earth’ ist eine schöne Mischung aus düster anmutenden Gitarren und Refrain. Danach schlagen die Jungs mit ’Out Of Silence’ und ’Atrocity’ wieder voll in die Kerbe und nehmen Fahrt auf. Wie der Titel schon vermuten lässt, ist ’Silence Of The Night’ eine balladeske Nummer, nur dezent vom Keyboard und der Gitarre begleitet. Nach dem riffenden ’Visions Of Paradise’ findet der Silberling mit ’One By One’, einer hymnischen Midtemponummer, einen absolut gelungen Abschluss. Mit diesem Album haben Metalium wieder in die alte Spur gefunden, bieten eine gute Mischung aus Power, Midtempo, hymnischen Nummern und Chören und sparen nicht mit zündenden Riffs und melodischer Gitarrenarbeit. Der Gesang von Matthias Lange ist ein weiterer Pluspunkt, da er die Stücke sicher im Griff hat und ihnen ein variables Flair verleiht. In der Form kann man nur hoffen, dass wir das Material bald auf deutschen Bühnen zu Gehör bekommen und sie uns ordentlich einheizen. Metalium are back!

9/10 - RB


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