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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MASSEPORZ

MASSEPORZ

DER WALD STINKT (27:25 min.)

IL MALE PRODUCTION / ITALIEN-IMPORT
Mit einem Namen wie Masseporz und dem Titel "Der Wald Stinkt" kann es sich doch eigentlich nur um eine Szene-Verarsche handeln, oder? Mangels irgendwelcher Italienisch-Kenntnisse kann ich euch das aber nicht in letzter Konsequenz bestätigen. Bestätigen kann ich euch lediglich, dass Masseporz ein Projekt (Band?) um Sänger Porz ist, der sein Hauptbetätigungsfeld bei der Folk/Pagan Metal Band Malnatt (vgl. Review dort) hat und des Weiteren seine Stimmbänder noch bei dem Solo-Projekt Buzzum sowie den Doomstern Vedova strapaziert. Unterstützt wird er hierbei von Helkor an Gitarre und Bass (auch Tod und Cold Corrosion) sowie Lord Fetus (Drums), der auch schon in die Aufnahmen der unsäglichen Satan verwickelt war. Musikalisch widmet sich das Trio dem Old School Black Metal in der Tradition solcher Bands wie Darkthrone, Khold oder Mayhem und bietet damit letztendlich nichts Neues, wenngleich die Musik ganz nett und unterhaltsam ist. Nach einem Intro namens "Cosi Parlo Zarathustra" das mit der Musik von Richard Strauss untermalt und mit Texten von Nietzsche unterstützt wird fängt es an. Aber bereits "Tears Of Blood" (der einzige englische Text überhaupt von Porz) hämmert mit preschenden Drums aus den Boxen und einfaches Riffing und tiefer Gesang statt hohen Kreisch-Vocals zeigen, dass die Richtung roher Black Metal lautet. Zu "(W)übermensch" - wahrscheinlich auch von Nietzsche inspiriert - gibt es schöne, aber kalte Melodien, verzerrte Vocals und gute Tempi-Wechsel zu vermelden. "Intermezzo" gewährt - wie der Titel schon vermuten lässt - eine Ruhepause in Form eines netten Zwischenparts, bevor "La Foresta Puzza" (Titellied?) als typisch rasender BM-Track mit schnellen, aber tiefen Vocals daherkommt. "L´Inferno Per Me" hat einen leicht schleppenden Beginn, wird im späteren Verlauf aber erhaben und majestätisch. Das abschließende "Io Sono l`Anticristo" stellt lediglich weibliches Gezeter mit unruhigem Drumming im Hintergrund und dazwischen hervorgepresstem männlichen Text-Anteil dar. Ihr seht, Masseporz verarbeiten von allen Stil-Mitteln (rasend, tief, kalt, erhaben etc.) etwas, bleiben bei der Ausführung aber extrem minimalistisch und legen so ihre Nähe zu Darkthrone dar. Bleibt noch anzumerken, dass die Jungs sich mittlerweile in Marbas Kult umbenannt haben. http://www.masseporz.tk ; http://www.marbaskult.tk ; http://www.ilmaleproduction.com
6/10 - SBr


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