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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MANDRAKE

MANDRAKE

THE BALANCE OF BLUE (52:01 min.)

PROPHECY / SOULFOOD
Die norddeutschen Gothic Metaller von Mandrake legen mit "Balance Of Blue" ein neues Album vor. Und gleich der Opener "The Necklace" ist auch ein extrem gefälliges Stück, das mit seiner gut ins Ohr gehenden Gesangsmelodie absolut zu überzeugen weiß. Allerdings fallen die folgenden elf Tracks insgesamt etwas ab. Allesamt nette Gothic Metal Songs, bei denen man allerdings in letzter Konsequenz das zwingende Element vermisst. Die Tracks sind relativ hart für dieses Genre, was hauptsächlich daran liegen mag, das trotz des Einsatzes von Keyboards die Gitarren den Sound des Fünfers klar dominieren. Auf diese Weise geht man allerdings auch etwas des epischen, bombastischen Elementes verloren. Sängerin Birgit Lau verfügt über eine gute Stimme, wenngleich diese streckenweise etwas gleichförmig und zu unspektakulär eingesetzt wird. Hier wünscht man sich zeitweise mehr Höhen und Tiefen, so wie etwa im angesprochenen Opener. Gelegentlich übernimmt auch Gitarrist Lutz de Potter große Teile des Gesangs, die sich dann in erster Linie in tiefen Death-Grunts äußern und für ein dezentes Maß an Abwechslung sorgen. Ein Song der gerade aufgrund dieser Gesangsteilung heraussticht ist sicherlich "Falling Away". Überraschenderweise übernimmt Lutz aber auch im Titellied die kompletten Vocals, hier allerdings in einem zumeist klaren Stil. Mein Fazit nach rund fünfzig Minuten lautet: gute Scheibe, nette Unterhaltung, aber (noch) versteht es die Band nicht mehr Akzente zu setzen und sich so von der Masse der gleichförmigen Combos abzusetzen, weshalb der Reiz, die CD sofort noch einmal zum Rotieren zu bringen, nicht übermächtig ist. Neben der normalen Edition gibt es übrigens noch eine Luxus Edition mit einer Bonus-CD. Hier findet ihr eine Neueinspielung eines alten Demo-Songs sowie vier Coverversionen, u.a. Metallicas "Fade To Black" lediglich mit Piano-, Violinen- und Cello-Instrumentierung sowie Gesang.
7/10 - SBr


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