Obliveon - Metal und Gothic Webzine
 :: Suchen 

 :: Obliveon.de
· Home
· MySpace
· Links

  Info...
· FAQ
· Kontakt
· Impressum
 

 :: Magazin
· GESAMT
· News
· Interviews
· Konzert/Festivals
· Specials
· Foto Galerie

 :: Reviews
· GESAMT
· CD Reviews
· CD Import
· Eigenpressungen
· White Metal
· DVD/Video
· Bücher/Magazine

ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BLACK COUNTES ....

BLACK COUNTESS

CARNIVOROUS ROMANCE (39:34 min.)

METAL AGEN/METALISM RECORDS / RUSSLAND-IMPORT
Diese Band aus Ulyanovsk treibt schon seit geraumer Zeit ihr Unwesen im russischen Untergrund und legt mit „Carnivorous Romance“ den vierten offiziellen Output vor. Musikalisch als auch songtechnisch lässt sich eine gewisse Nähe zu den englischen Pop Blackies von Cradle Of Filth nicht verleugnen. Aber da wo CoF sich mit der Zurschaustellung von weiblichen Brüsten begnügen um eine erotisch-vampirische Atmosphäre zu kreieren, gehen Black Countess noch einen Schritt weiter und gewähren z.B. auch Blicke auf die Vagina des Modells. Ebenso fragwürdig wie der Untertitel der CD namens „A Story Of Nympho-Vampirism And Licking Lesbian Lust“ oder Songtitel wie „Seduction and Defloration Of Eleanor“. Auch im musikalischen Bereich sind – wie gesagt – Parallelen zu Cradle Of Filth vorhanden. Symphonischer Metal mit starken Black Metal-Roots und neo-klassischen Einflüssen, in dem auch durchaus schon einmal Power Metal-Riffs und Death Metal-Elemente verarbeitet werden. So startet der CD-Opener “Royal Escort“ recht stürmisch und mit fetten Gitarren-Riffs, aber mit Einsatz des zwischen Kreisch-Vocals und Death Grunts wechselnden Gesanges werden auch melodische Synths eingeflochten. Trotz der angesprochenen Nähe zu den Engländern besitzen Black Countess aber dennoch genug Eigenständigkeit. Und so findet ihr auf den weiteren sieben Stücken, aufgesetzt auf melodisch-symphonischen Black Metal und ein Erotik- um nicht zu sagen Porno-Image sowohl längere Keyboard-Passagen als auch fette (Power) Metal-Riffs, rasende Drums, gelungene Dynamik- und Tempi-Wechsel, geflüsterte Gesangsparts, düstere weibliche Gesangseinlagen, Musical-Melodien, Death Grunts als auch neo-klassische Versatzstücke. Das Sänger, Bassist, Gitarrist, Drummer und Bandleader Ilya über sicherlich nicht perfekte Englischkenntnisse verfügt, lassen wir an dieser Stelle einfach mal unberücksichtigt. Das äußerst fragwürdige Image kann ich dagegen nicht wirklich gut heißen. Was die Produktion angeht, so gibt es hier nichts großartig zu beanstanden. Macht zusammen acht Punkte. Anspieltipp: „Majestic Countess“. http://www.darkerotica.narod.ru oder kontaktet Manager Roman Liskov unter faceward@mail.ru
8/10 - SBr


[ Zurück zum Index: 'B' ]
 

[ Unsere Webseite weiterempfehlen ] [ Impressum ] [ Seitenanfang ]

© Oblivion 1998-2002 Alle Rechte vorbehalten

Haftungsausschluss/Disclaimer

technisches Konzept, Programmierung & Webdesign by M. Koschinski / C. Fessler