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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BEHIND THE SC ....

BEHIND THE SCENERY

RÉTROVISEUR (55:01 min.)

SUPREME CHAOS / TWILIGHT
Die Anfang 1996 gegründete Band wartet mit ihrem dritten Album und der sozusagen Weichen stellenden Langrille, auf. Wurde das 97er Debüt „Nocturnal Beauty Of A Dying Land“ noch in Eigenregie veröffentlicht und vertrieben, konnte 1999 der ersehnte Plattenvertrag an Land gezogen werden. 2000 folgte „… Of Honesty Forbidden“. Für beide Veröffentlichungen könnte man ordentliche Kritiken einheimsen, mussten aber auch damit leben, dass die progressive Ausrichtung auf dem zweiten Album als zu komplex empfunden wurde. Unabhängig davon haben Behind The Scenery ihren Weg gefunden, wissen sie ihre Todesbleimaschinerie im melodischen Stil um das zu bereichern, was sie als Progressiv bezeichnen. Die melodischen Eröffnungen oder schönen Keyboardpassagen enthalten entweder weibliche Vocals oder dienen als Wegbereiter bzw. –begleiter für die sehr abwechslungsreiche Gitarrenarbeit mit ihren ordentlichen Riffs und Breaks. Die düster shoutende Stimme von Holger Speidel macht richtig Spaß, da sie kraftvoll und dennoch verständlich rüberkommt. Die Drums müssen mit dem Manko der schwachen Ausprägung und Zaghaftigkeit leben. Dadurch wird der Gesamteindruck verfälscht und den Songs der gut zu Gesicht stehende Druck genommen. Insgesamt ist mit „Rétroviseur“ ein gutes, weil vielschichtiges Album gelungen, was sich erst nach und nach erschließt. Die den Death Metal vertretenden Songs lassen durch ihre melodiösen Inhalte eine akribische Ausarbeitung erkennen, sind auf sehr hohem Niveau und verlieren nur durch das dünne Drumming. Hierbei ragt das mit deutschem Text versehene ’Fassadenspiel’ heraus, auch weil der Gesang durch seine Wut besticht. Dazu gesellen sich noch ’Silence Within’ und das französisch gesungene ’Elevation’ mit der weiblichen Stimme von Isabel Jasse, zwei Stücke, die mit Death Metal rein gar nichts zu tun haben und sich der melodischen Seite widmen. Durch den Mut zu Experimenten sowie der intelligenten Umsetzung ein gutes Album, das durch die Drums etwas leidet und besseres Riffing noch gewinnen kann.
8/10 - RB


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