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ALLE REVIEWS :: Index: 'B' :: BURIED INSIDE

BURIED INSIDE

CHRONOCLAST (40:04 min.)

RELAPSE / SPV
Wenn der Himmel eine tiefrote Farbe bekommt und dunkle Wolken am Horizont aufziehen. Wenn die Welt kurz den Atem anhält und die Zeit stehen zu bleiben scheint. Wenn dann ganz sanft der Wind immer stärker wird und die Blätter tanzen lässt – Wetterleuchten, das immer näher kommt. Dann ist ein Sturm nicht fern und man sollte schnell einen geschützten Ort suchen. Ein Gewitter in Töne fassen, so kann man die dritte Veröffentlichung von Buried Inside aus Ottawa/Kanada „Chronoclast“ assoziieren. Eine wilde und beeindruckende Mixtur von Metal, Noise-Elementen, metallischem Hardcore und orchestral-theatralischem Pathos – so detailreich, dass es eigentlich unmöglich erscheint, diese in einem – oberflächlichem – Durchgang mit den Ohren aufzunehmen. Ohne Pause gehen die zehn Songs dieser Scheibe ineinander über und verschmelzen Schmerz, Aggression und wildes Wutgeschrei mit melancholisch-langsamen, tieftraurigen Elementen. „Chronoclast“ gibt immer Überraschungen Platz, die erst skurril wirken, aber dann umso passender sich in das Gesamtwerk einfügen. Das Infoblättchen zieht Vergleiche zu Neurosis, Tragedy und From Ashes Rise – und dem kann man durchaus heftig nickend zustimmen. Wobei Buried Inside aber straight ihr eigenes Ding durchziehen und auf „Chronoclast“ ein beeindruckendes Kabinettstückchen intelligenten Progressivmetals abliefern, temporeich und sauber umgesetzt. Dass das ganze facettenreiche Experiment nicht in ein unüberschaubares Geknüppel abrutscht, dafür sorgte Matt Bayles, der unter anderem auch schon bei Mastodon und The Blood Brothers die Studioregler bediente. „Chronoclast“ – ein wirklich schweres Stück kernigen Metalls, das aber auch nach häufigem Benutzen nicht seinen Glanz verliert.
8/10 - MP


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