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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MOONSORROW

MOONSORROW

VERISÄKEET (70:41 min.)

SPIKEFARM / UNIVERSAL
Moonsorrow machen definitiv keine halben Sachen und ihre Form von Pagan Metal mit fünf Songs innerhalb von siebzig Minuten macht dies auf dem nunmehr fünften Alben der Nordmannen mehr als deutlich. Vor allem das epische Moment in Form heroischer und bombastischer Schlachtengesänge haben Moonsorrow mit „Verisäkeet“ noch stärker betont und somit beinahe perfektioniert als auf den vorhergehenden Veröffentlichungen, was die Band bei Songs wie dem Opener „Karhunkynsi“ oder dem nachfolgenden „Haaska“ unweigerlich in die Nähe zu Bathorys Glanztaten rückt. Allerdings betonen Moonsorrow im Gegensatz zu Quorthon (R.I.P) das folkloristische Element viel stärker, so dass die Finnen ganz mit diesem Album deutlich ihr eigenes und unverwechselbares Profil herausstellen. Auch die immer wieder eingebetteten Naturgeräusche, die durchweg vorhandene melancholische Komponente und die vergleichsweise düstere Grundstimmung tragen ihren Teil dazu bei, dass „Verisäkeet“ ein bärenstarkes Album geworden ist und Moonsorrow damit ihren Ruf als eine der wegweisenden Pagan Metal-Bands nachhaltig untermauert haben. Wer einen Anspielttipp benötigt: „Jotunheim“.
9/10 - MK


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