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ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: RTZ

RTZ

LOST AND FOUND (45:53 min.)

FRONTIERS / SOULFOOD
Brad Delp (Vocals) und Barry Goudreau (Gitarre, Keyboards), gehörten zum Original-Line-Up der weltbekannten Band Boston, die 1976 den Überhit “More Than A Feeling“ landete. Nach zwei Alben war zwar alles wieder vorbei, aber 1986 raufte sich zumindest der Bandchef, Tom Scholz, mit Sänger Brad für ein weiteres Album zusammen. In dieser Zeit kümmerte sich Mr. Goudreau um seine Solo-Karriere. Brad Delp war immer im Schlepptau. Das galt nicht nur für das Solo-Debüt, sondern auch für die Projekte Orion The Hunter und vorliegendes RTZ-Werk. Allerdings ist dies kein reguläres Album der Formation, denn die Tracks entstanden schon vor dem offiziellen Release des ersten RTZ-Scheibchens und werden jetzt nachgeschoben. Keine Ahnung, wann RTZ das erstemal auf den Markt kam, aber anhand der Fotos wahrscheinlich in den frühen 80ern. Für die damalige Zeit gehen die Lieder in Ordnung und Fans des Sängers sollten eh zugreifen, obwohl seine extrem hohen Einsätze der Stimme fehl bleiben, aber die meisten AOR-Freaks sollten zweimal hinhören. Abgesehen vom teilweise empörenden Sound hat es seinen Grund, dass die Songs bis dato unbearbeitet blieben. Ihnen fehlt das eigentliche Hitpotential, das man von den damals noch jungen Burschen erwarten konnte. Mit „One Step Away“, „Fool For Love“, „Such A Fool“ und „Rise Above It All“ gibt es wenigstens noch ein Tütchen Niveau, bevor der Faden langsam aufrollt. Als Bonus-CD packen Frontiers Records ein weiteres Werk der beiden, „Delp And Goudreau“, mit in den Sack, das mit knapp über vierzig Minuten begeistern will. Da dies das aktuelle Werk ist, verstehe ich die Intention nicht RTZ zu promoten, anstatt „Delp And Goudreau“. Oder waren RTZ so bekannt hier? Habe nichts gehört. Auf dem neuen Album bleiben die beiden sich ihrer musikalischen Laufbahn relativ treu, obwohl der Grundtenor der Beiträge um einiges melancholischer wirkt. Das liegt zumeist an Brad Delps Gesang, der sich im Laufe der Jahre leicht verändert hat. Aber selbst die Kompositionen der heutigen Zeit beruhen oftmals auf balladeske Arrangements und poppigen Elementen. Nur ab und zu gelingt es den beiden Recken, einen Hauch der 70er-Rock-Jahre mit einzubeziehen. „Delp And Goudreau“ verdient sich eher dem Easy-Listening, als irgendeiner bestimmten Kategorie des Rock. Einen richtigen Hit konnte ich leider nicht entdecken. Mehr als fünf Punkte kann ich hier nicht rausrücken.
5/10 - SBk


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