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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MAKREL

MAKREL

WONDERLAND (57:17 min.)

TUTL RECORDS / FARÖER INSELN
Die Faröer Inseln gehören zwar zu Dänemark, sind aber, ebenso wie Grönland, autonom. Und Autonomie muss man auch der Musik dieses Fünfers von eben jenen Faröer Inseln zusprechen. Es ist extrem schwer den Sound von Makrel (hießen früher auch mal „Happy?“) zu beschreiben, zu autonom, zu eigenwillig ist das was da schon seit Tagen aus meinen Boxen dringt. „Wonderland“, welches schon das Zweitwerk der Jungs darstellt, lebt von Kontrasten. Da ist auf der einen Seite der melodische, fast eingängige, manchmal gar poppig anklingende Rock, der aber des Öfteren durch urplötzlich eruptierende Gefühlsausbrüche unterbrochen wird; da gibt es den melancholischen, bittersüßen Gesang von Frontmann Ari Rouch, der sich urplötzlich in ein wütendes, verletztes Tier verwandelt und den anklagenden Texten den letzten Schliff verpasst. Und über allem schwebt, sägt und wütet der irgendwie verträumte Gitarrensound von Rasmus Rasmussen. Manchmal hab ich beim Hören der CD gedacht, so hätten The Police geklungen, wenn sie Metal gewesen wären. Und dann gibt es wieder Passagen wie im Instrumental „Opening“, die extrem schwer und düster klingen und an schwärzesten englischen Doom erinnern, nur damit man kurz darauf meint, Elemente von frühem Death Metal in den Gitarren auszumachen. Und doch würde ich Makrel letztendlich nicht als wirkliche Metal Band bezeichnen. Sie sind melancholisch, sie sind hart - zumindest oft -, sie sind…nun, einfach emotional und verdammt gut. Ihr dürftet euch wahrscheinlich schwer tun, die CD irgendwo in Deutschland im Laden zu finden, und ganz sicher nicht bei Saturn, aber über die Homepage des Labels http://www.tutl.com könnt ihr das sehr empfehlenswerte Silberscheibchen für 100 Dänische Kronen erwerben. Und falls ihr vor der Bestellung mehr als meine unzureichende Kritik kennen wollt, dann hört doch einfach in einige mp3s auf der Bandpage http://www.makrel.net herein. Anspieltipp: Opener und Titellied „Wonderland“. Ich kann gleichnamiges Album nur allen Liebhabern intelligenter Rock Musik, von The Police über U2 bis hin zu Paradise Lost und Tool (ja, elektronische Spielereien gibt es auch ein paar) ans Herz legen. Dafür gibt es auch eine gute Note mit einem Extrabonus für die absolute Eigenständigkeit.

9/10 - SBr


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