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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MARDUK

MARDUK

PLAGUE ANGEL (45:03 min.)

REGAIN / SOULFOOD
Panzer Division Marduk strikes back … brutal und kompromisslos wie immer, wobei sich die Schweden auf dem neunten Album für den Gesang eine nicht alltägliche Variante haben einfallen lassen, indem Mortuus seinen Gesang durch einen menschlichen Schädel eingesungen hat. Hinzu kommt, dass Teile der Percussions ebenfalls auf menschlichen Schädeln eingespielt wurden. Das fügt dem Album vielleicht eine okkulte Note hinzu, musikalisch ist trotz der Besetzungswechsel jedoch weitestgehend alles beim alten geblieben. Nach wie vor sind Marduk eine der wenigen Bands, die die Eises- und Grabeskälte Skandinaviens in schwarzhymnische Songs voller Wut, Kälte und Agression verpacken, ohne dabei an Authenzität zu verlieren. Eingestreute Kriegssamples untermalen die misanthropische Einstellung der Band zum Leben, wie auch die Texte ihren Bezug zu WW II, ein stets wiederkehrendes Motiv in der Arbeit Marduks, nicht verlieren. Tracks wie „Holy Blood, Holy Grail“ oder „Warschau“ sind zudem Lehrstücke in Sachen Spieltechnik gepaart mit gnadenloser Härte, an denen sich das Gros der Kollegen die Zähne ausbeissen dürfte. Neu für Marduk sind sicherlich die Industrialtöne eines Tracks wie „Deathmarch“, so dass die Vermutung nahe liegt, Marduk hätten in der letzten Zeit mehr als eine Cold Meat Industry-Scheibe gehört. Fazit: „Plague Angel“ ist Marduk pur und unverfälscht auf gewohnt hohem Niveau.
8/10 - MK


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