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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MELIAH RAGE

MELIAH RAGE

BARELY HUMAN (44:00 + 54:14 min.)

ESCAPI / SOULFOOD
Der rohe Power Metal der Bostoner, wie er auf den frühen Veröffentlichungen “Kill To Survive” (1988) und „Solitary Solitude“ (1990) dargeboten wurde, gefiel mir seinerzeit ausgesprochen gut. Danach hatte ich die Truppe aus den Augen verloren, obwohl mit „Death Valley Dream“ (1996) und „Unfinished Business“ (2002) noch zwei weitere Longplayer folgten. Der Charme der erstgenannten Veröffentlichungen lebte unter anderem auch von der extrem rauen Stimme des damaligen Fronters Mike Munro. Umso bedauernswerter fand ich es bei dem ersten Blick ins Booklet, dass eben dieser Mike Munro nicht mehr dabei ist. Statt seiner kümmert sich nun Paul Souza um die Vocals, dessen Stimme lange nicht so roh und ungeschliffen, sondern um einiges melodiöser ist, was meiner Erwartungshaltung beim ersten Hören der Scheibe nicht ganz entspricht. Nach dem Durchlauf von „Barely Human“ muss man Paul aber eine insgesamt gute Leistung bescheinigen. Gegenüber der ersten, der 88er, Veröffentlichung wurde ansonsten (erstaunlicherweise) nur die Position des Drummers mit Barry Spillberg (ex-Wargasm) neu besetzt. Dazu kommt ein Gastauftritt von Bob Mayo (ebenfalls ex-Wargasm) auf dem Song „Invicible“. Nicht weiter verwunderlich, wenn man sieht, dass beide Bands aus dem Bostoner Umfeld kommen und sie seit dem Beginn ihrer Karriere eine mehr oder weniger enge Freundschaft verbindet. Zurück zu den Songs. Sowohl der Opener „Hate Machine“, als auch das folgende „Invicible“ sind gute Tracks in der Schnittmenge aus Thrash und melodiösem Power Metal. Das folgende „Barely Human“ mit seinem stupiden Refrain gleicht allerdings eher einem Tiefschlag. Wie kann man so etwas auch noch zum Titelsong machen? Die Halbballade „Ungodly“ muss dann aber tatsächlich so etwas wie eine göttliche Eingebung gewesen sein. Saucool! Bei den restlichen fünf Songs wechseln sich dann leider Licht und viel Schatten ab. Bei dem überlangen Instrumental „Rigid“ z.B. nerven die endlosen und nichts sagenden Passagen, „Bloodbath“ wiederum hat gute Momente, aber auch viel Durchschnittliches zu bieten. Für die Fans der frühen Meliah Rage ist die Scheibe leider eine Enttäuschung. So kann ich für die Scheibe, trotz des relativ guten Beginns und des Hammers „Ungodly“ gerade einmal gute sechs Punkte verteilen. Als Bonus-CD gibt es dann noch das 2002er Werk „Unfinished Business“, welches bereits 1992 aufgenommen wurde und eigentlich nur als Demo geplant war. Viel rausreißen kann diese ungeschliffenere und aggressivere „Extrabeilage“ allerdings auch nicht mehr.

6/10 - SBr


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