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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MOONLIGHT AGO ....

MOONLIGHT AGONY

ECHOES OF A NIGHTMARE (43:26 min.)

MASSACRE / SOULFOOD
Die Bezeichnung “Dark Symphonic Power Metal” trifft den Stil der sechsköpfigen Schweden-Truppe eigentlich ganz gut. Verschmelzt man doch den guten alten, typisch melodischen Power Metal der Marke Helloween/Gamma Ray meets Italo-Fraktion ala Labyrinth/Vision Divine recht gut mit finsteren Elementen aus der Ecke Iced Earth und leichten Prog Metal-Anleihen der Sorte Dream Theater. Auch Thrashiges der Marke Kinder von Bodom ist am Start. Auch wenn immer wieder bekanntere Bands durchschimmern, so kann man Moonlight Agony nicht absprechen, dass sie sich um einen eigenen Stil bemühen. Epik verschmilzt mit Düsternis, Klavierpassagen mit Folkigem, mitreißende Chöre mit fetten Gitarren und mit Chitral Somapala (Faro, Avalon) verfügt man über einen erstklassigen Vokalisten, der sich mit den Großen seines Fachs durchaus messen kann. „Icy Plains“ z.B. hätte auch durchaus von Mike DiMeo eingesungen werden können. Überhaupt hat der Song etwas vom Flair der Ur-Power Metaller von Riot. Dann wiederum gibt es Passagen, die auch gut zu Kamelot gepasst hätten und mit dem Knaller „Ceremony“ hat man eine kraftvolle Nummer mit starkem, im Chor vorgetragenen Refrain, der die Vorlieben der Schweden für melodische Momente aufzeigt. Klingt nach Labyrinth meets Angra, ohne dass man hier von Abkupferei sprechen könnte. „Ghost“ – ebenfalls mit Chor – schlägt in eine ähnliche Kerbe, während „Echoes Of A Nightmare“ sehr klassisch angehaucht ist und die Band dies sowohl in den Keyboards als auch den Gitarren durchscheinen lässt. Fazit: Eine tolle neue Power Metal-Kapelle, die sowohl die starken Elemente bekannter Kapellen des Genres aufgreift, als auch versucht andere Stile zu integrieren. Daumen hoch und für euch heißt das: ab zum nächsten Dealer eures Vertrauens und schell mal 15 Euro abdrücken.
8/10 - SBr


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