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ALLE REVIEWS :: Index: 'R' :: RE-VISION

RE-VISION

FOR THE SAKE OF LOVE - DEMO 2004 (15:11 min.)

EIGENPRODUKTION / SELBSTVERTRIEB
Da unser Chefguru Michael bislang sämtliche musikalischen Ergüsse der Band unseres Redaktionskollegen Chris alias Gonzo besprochen hat und Re-Visions Musik mal eher nicht so die Schiene unseres weiteren Schreiberlings und Extrem-Posers Steve ist, der außerdem dafür bekannt ist, die Combos seiner besten Kumpels aufs Heftigste zu verreißen, ist es diesmal an mir die neuesten Songs der Waltroper zu besprechen, bin ich doch mittlerweile auch mit allen Outputs der Band vertraut. Und völlig objektiv betrachtet ist "For The Sake Of Love" der beste Output Re-Visions nach dem zauberhaften "Longevity"-Album (vgl. Reviews). Nach diesem tollen, recht düster gehaltenen Werk, welches in der Presse nicht zu unrecht als eine Mischung aus Power und Gothic Metal, sozusagen als Synthese von Fields Of The Nephilim und Iron Maiden, beschrieben wurde, musste die Band neben der Pleite des Labels B. Mind auch noch den Ausstieg des sehr guten Sängers Frank Wenner verkraften. Mit dem Einstieg von Sängerin Anke Brügmann - welche einen absolut gleichwertigen Ersatz darstellt, wenngleich ihre Stimme logischerweise ganz anders klingt - änderte man mit den folgenden beiden Demos ("Deconstructed" / 2002 und "Re-Constructed" / 2003) (vgl. Eigenpressungen) die musikalische Ausrichtung der Band. Die teilweise recht komplexen Parts (um den Begriff "Progressiv" hier mal zu vermeiden) wurden entzerrt und die Musik an sich rockiger. Ein Sound, zu der nicht zuletzt die kräftige Stimme von Frau Brügmann passt wie die berühmte Faust aufs Auge. Ein Stil der sowohl auf dem 2003er Demo als auch auf dem aktuellen Promo-Werk "For The Sake Of Love" beibehalten und ausgebaut wurde. Auch anno 2004 gibt es noch vereinzelte Gothic-Anklänge im Sound des Fünfers zu vermerken, die Grundausrichtung ist jedoch ein intelligenter, rockiger Stil, der von starker Gitarrenarbeit und kraftvollen sowie gleichzeitig einschmeichelnden weiblichen Vocals lebt und immer wieder gewisse Alternative-Anklänge aufzuweisen vermag, ohne aber komplett in irgendeine Schiene gepresst werden zu können. Das alleine verdient eigentlich schon eine gute Benotung. Fans solcher Bands wie Lacuna Coil über The Gathering bis hin zu den alten Battlefield (falls die noch jemand kennen sollte) sollten die Band anchecken. Käuflich erwerben könnt ihr "For The Sake..." leider nicht, aber an einem entsprechenden mp3-Download-Bereich auf http://www.re-vision.org wird gearbeitet und derzeit sieht es auch nach einem Deal in Greifweite aus. Es wäre uns allen zu gönnen, denn dann dürfte sich der Verbreitungsgrad der Musik doch endlich (wieder) erhöhen und neuer Stoff in absehbarer Zeit geliefert werden.
8/10 - SBr


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