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ALLE REVIEWS :: Index: 'M' :: MINDFLOW

MINDFLOW

JUST THE TWO UF US...ME AND THEM (62:30 min.)

HEAVENCROSS / JUST FOR KICKS
Mit MindFlow stellt sich bei uns eine brasilianische Progmetal Band vor, die sich 1999 gründete und in den Anfängen unter dem Namen Trilogy mit Coverversionen als Instrumentalband auftrat. Erst 2003 konnte mit Danilo Herbert die Position am Mikro besetzt werden und der Bandname wurde in MindFlow geändert. Inspiratoren wie Pink Floyd, Rush, Yes und Dream Theater haben den Sound der Band zu einer Schnittmenge dieser Einflüsse, gepaart mit Pain Of Salvation oder Spock’s Beard werden lassen, ohne eine Festlegung zu treffen, wo MindFlow genau einzuordnen sind. Man kommt heutzutage nicht umhin, einen Vergleich anzustellen, wenn neue Bands der progressiven Spielart die Bühne betreten und ihre Version dieser Musikrichtung vorstellen. Die wichtigste Erkenntnis aus diesem Vergleich ist für mich, dass MindFlow ein eigenes Gesicht vorzuweisen haben und tatsächlich eine Bereicherung und nicht bloß eine Kopie darstellen. Neben der doch üppigen Spielzeit ihres Erstlings fällt auf, wie gekonnt die Stücke miteinander verbunden wurden und so durchgehend ein Hörerlebnis erster Güte darstellen. Dabei kommen MindFlow sehr natürlich rüber, bieten neben kraftvollen Metal reichlich Tempiwechsel, ohne die Harmonie der Songs zu stören und halten auch gefühlvolle Stücke bereit. Neben dem ausgereiften Spiel, in der eine gute Mischung von Gitarre und Keyboard kein Instrument zu sehr in den Vordergrund stellt, überzeugt Danilo Herbert am Mikro. MindFlow loten ihre Möglichkeiten gekonnt aus, spielen aus einem Guss, überfrachten die Songs nicht, sondern setzen vielmehr professionell ihre Breaks und sparen nicht mit kräftigen, mitreißenden Gitarren. Durch die inhaltliche Dichte und die Komplexität der Songs kann ich allen Proggies, die nicht nur auf melodisches Zusammenspiel und kompakte Arrangements achten, dieses Werk ans Herz legen. Für die, die doch erst mal antesten wollen, habe ich noch reichlich Anspieltipps parat, wobei mindestens ein voller Durchlauf empfohlen sei: ‘Meeting Her Eyes‘, ‘The Logic Behind Heads And Tails‘, ‘Deadly Event‘, ‘Oktober 17th‘, ‘Honesty‘, ‘Another Point Of View‘ und ‘The House Of A Locked Wind‘. Weil kein Kompromiss möglich stehen am Ende, wenn auch knapp, neun Zähler.
9/10 - RB


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